am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

so viel los ist hier gerade nicht. zeit zum schreiben gäbe es. auch hier. ich bin nur müde. und träge. der frühling vermutlich.

manchmal wäre ich gern draußen, irgendwo an der luft, wo ab und zu einmal möven schreien. ein offenes fenster, das würde durchaus reichen. ich bin nicht anspruchsvoll. das meer dürfte gern ein paar schritte entfernt sein. aber möven und wind können so manches im leben zurechtrücken. ganz an den rand, wo das tote land endet.

computer sind ein übler mist

seit tagen bearbeite ich das geliehene androidmonster und bringe es jeden tag konsequent wenigstens einmal zum totalabsturz. wie versprochen. doch auch ich bringe den fehler nicht heraus, kriege es einfach  nicht hin, einen absturz gezielt zu provozieren, um eine vorsichtige diagnose zu versuchen.

sieht nach sterbender hardware aus. übel. (das ding ist noch kein jahr alt, soweit ich weiß.)

wortzen

lyrik -> # wind # dunkle muster # name

prosa -> oh. sieht aus wie frühling draußen, und ich versuche mich im lyrischen du. ein kleines bißchen, immerhin. und dann kommt die kälte zurück, karfreitag und ein ausgeglichener mond.

sepia

mir ist heut so altbacken, ob das an karfreitag liegt?

wortzen

lyrik -> # die zeit reißt # ziehen # sein # familie

prosa -> ich denke, ich verwerfe die idee, ein ebook aus diesem lyrikjahr (plus x, ein ende ist ja noch nicht absehbar) zusammenzustellen. diese aus dem ärmel geschüttelten und ins netz geworfenen worte, nicht weiter bearbeitet oder auch nur überdacht. das kommt doch nur und geht wieder. das bringt doch nichts und bleibt auch nicht.

nach wochen, ach was, monaten, endlich ein paar nötige pc-wartungsarbeiten durchgeführt. zunächst bei dem, der sich damit auskennt, und gestern und heute dann all das, was dabei am rand noch so aufgetreten ist. das ist ja immer so, daß es anschließend noch ein paar baustellen mehr gibt als zuvor überhaupt geahnt. dringende aktualisierungen, trojanerscans und und und. datensicherung, habe ich viel zu lang schleifen lassen. läuft aber jetzt.

außerdem ist wohl der akku platt, gerade jetzt, wo ich mich entschlossen habe, das heimische subnotebook auch als unterwegsgerät zu nutzen. toll!

novella (22)

ich denke, ich sollte die gegenwart vergessen, sie verwerfen und in einer nahen vergangenheit weitermachen. über längere texte trägt die gegenwart nicht, mich zumindest nicht. zehn bis fünfzehn seiten, vielleicht zwanzig. so denke ich, bis ich merke, daß ich das schon vor ein paar wochen gedacht habe.

also: umschreiben. alles. sofort.

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