am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ein faseriger tag, ich bastel hier ein bißchen und da ein bißchen. dann erst komme ich in den text. das ist nicht wirklich gut, aber ich glaube kaum, daß ich ihn noch völlig kaputtmachen könnte. zumindest nicht aus versehen. jetzt also feierabend.

übrigens: jetzt doch einen eindeutigen hinweis auf das geschlecht der erzählenden figur gefunden, gleich auf der ersten seite sogar. nicht lange überlegt. rausgenommen!

wortzen

lyrik -> # fakt

prosa -> es ist also entschieden, es geht weiter, zunächst einmal bis das buch voll ist. vielleicht nicht immer am freitag wie bisher, aber vorzugsweise schon. der wochenrhythmus hat sich ja als recht praktikabel herausgestellt. außerdem habe ich mir noch weitere gedanken gemacht über dieses verdichtete jahr, und irgendwann schaffe ich es sicher auch, diese mal zu formulieren.

so geht das nicht. ich kann doch nicht jeden morgen mit einem weiteren halbgaren titel für den aktuellen text aufwachen, der mir dann bei licht betrachtet wieder nur irgendwie unzulänglich vorkommt. jetzt habe ich davon schon eine ganze liste.

die textinternen ideen dagegen machen sich alle ganz gut. am wochenende geht es wieder los. jetzt muß ich aber estmal ein bißchen mietschreiben.

guter dinge

ach, dieses wunderbare wetter. oder was weiß ich, keine ahnung. warum heute einfach alles richtig ist. da kommen gute dinge, ich bin beinah sicher.

immer, wenn ich mitten im text bin, finde ich ihn ziemlich gut. wenn ich ihn dann weglege, fühle ich mich beschissen. da liegt irgendwo ein irrtum vor.

manchmal ist es so viel schwerer, zwei, drei kurze emails zu schreiben, als zehn seiten text zu überarbeiten. hab mir jetzt ein limit bis montag gesetzt, das sollte zu schaffen sein. dazu noch den halben text, etwa sieben seiten. alles okay also.

zurück im text. trotz müde und pudding im hirn. irgendwie ungut. jetzt erstmal pause.

freitagszen

engl auf zendura, 52. woche:

# alles

erst am mittwoch, also vor zwei tagen, ist es mir überhaupt aufgefallen: die 52 wochen sind durch, das jahr ist um. und ich weiß nicht so recht, was ich jetzt machen soll. einfach so schluß mit wortzen?

das NOTES-buch im bild, in das ich tags oder meistens nachts mit füller gekritzelt habe, ist erst zu zwei dritteln voll. spricht also dafür, daß es erstmal weitergeht. oder?

wenn auch vielleicht irgendwie anders. mal sehen.

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