
maja merkel und willi westerwelle gewidmet.
gestern mit höchst spontan aufgetauchtem berlinbesuch ein bißchen durch die stadt gelaufen. also mehr so die nähere umgebung, mein bunter, aufblühender kiez, und dazu ein bißchen kreuzberg. es war wohl das wetter, das uns animierte. immer weiter und weiter ging es, wie von selbst, durch die herbstsonne bis in den abend. zwölf bis vierzehn kilometer habe ich mir heute von google errechnen lassen, das hat mich dann doch überrascht. andererseits weisen meine füße deutliche spuren dieser tortur auf, besonders seit ich heute auch noch vom brandenburger tor bis zum alex gelatscht bin.
auf meinem schreibtisch stapeln sich die stapel, schicht für schicht. von außen sieht es gar nicht so schlimm aus, aber darum geht es nicht. so richtig weiß ich gerade nicht mehr, was da alles schlummert. hier und da, eigentlich überall, blinkt unerledigte arbeit hervor. das ist der punkt.
gestern bei einer orthopädin gewesen. altern sei halt nichts für feiglinge, hat sie gesagt. weiß ich doch, hab ich geantwortet. hilft aber nicht.

in neukölln kann ich für mein geld eine erststimme abgeben. theoretisch. wie offensichtlich in vielen wahlbezirken ist das thema das bedingungslose grundeinkommen. aber hier gibt es die einzige kandidatIN. sonst sind diesbezüglich wohl nur männer unterwegs, soweit ich weiß.