am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wirklich schöne sätze aus den täglichen nachrichten (22)

„…wie die meisten von uns, ob wir das nun zugeben oder nicht, habe ich die meiste Zeit meines Lebens umgeben von Alkoholismus verbracht. … Die meisten Alkoholiker, die ich gekannt habe, waren voller Fantasie, Energie und Idealen. Das ist ja das Drama…“

tilda swinton im tagesspiegel, heute, über schüchternheit, being a very slow burn und diverse süchte.

kick the dog

über die penible sauberkeit der schweiz zu philosophieren, wurde mir von anverwandten schweizern strikt untersagt. deshalb tue ich das an dieser stelle natürlich auch nicht. und deshalb kann ich auch april nicht erläutern, was es mit dem versäubern von hunden auf sich hat. abgesehen davon, daß ich es ohnehin nicht genau weiß.

in der schweiz scheint es kaum hunde zu geben. gut, die anverwandten haben gleich zwei, aber darauf kommt es nicht an. hierbei scheint es sich um einen einzelfall zu sein, zumal eher auf dem land. da ist das wohl normal. in zürich dagegen war kaum ein köter auf den straßen zu sehen. zu meiner großen freude, schließlich bin ich bekennende hundehasserin. und in dem zusammenhang ist es dann auch kein wunder, daß berlin um so viel verdreckter ist als die schweiz es jemals sein kann. möglicherweise. mit einer berliner hundedichte in der art von großstadtrattenpopulationen. immer mehr und noch mehr. hunde. oder so ähnlich.

doch darauf wollte ich jetzt gar nicht hinaus, da mir äußerungen zu diesem thema, wie schon erwähnt, strikt verboten sind.

vielmehr wollte ich, angeregt durch april, auf eine der hübschen schweizer straßengrafiken hinweisen:

grad hab ich ein paar stunden in den php-dateien eines wordpress-weblogs herumgefuscht, mit meinen dürftigen html-kenntnissen, und sie ist immer noch xhtml-valide. sagt sie zumindest. das grenzt beinah an ein wunder.

ich mein ja nur. nicht, daß das irgendwie wichtig wäre. ;-)

alljährlich

draußen tobt das kleine, arabisch geprägte straßenfest. vor dem balkon hopsen kreischende kinder auf der obligatorischen hüpfburg herum. zum glück steht der dazu benötigte stromgenerator diesmal am anderen ende der straße und nicht direkt unter meinem fenster, wo er mir die bude zustinken würde. so wie damals, im jahr meiner boxexistenz. dahinter eine seltsam rudimentäre rutschkonstruktion, die mir ausgesprochen gefährlich erscheint.

eine reihe auf stelzen gestellte rollen, am ende ein paar holzkisten gestapelt, zum hochklettern, und die kids sausen in plastikcontainern da hinunter. ohne geländer, ohne alles. inzwischen auch ohne hilfestellung. ein paar große jungs haben nur ganz zu anfang dafür parat gestanden. im moment sind sie verschwunden.

aber spaß macht es bestimmt, dem jauchzen und jubeln nach zu schließen. good luck!

außerdem nach und nach köstlicher essensduft von weiter hinten. fies.

es ist kaum zu glauben. der seit über zwei wochen tote drucker – von dem ich natürlich die ganze zeit wußte, daß er sich nur totstellt, der sack – hat sich mithilfe eines soliden patronensatzes, der noch nicht einmal original ist, wiederbeleben lassen. einfach so. und liefert prompt ein hervorragendes druckbild.

so hab ichs gern, so muß das sein. das leben.

nachtrag: naja, perfekt ist es dann doch nicht. immer wieder ist umständliches gehampel notwendig, düsentest und reinigung, ohne jede notwendigkeit, damit die patronen akzeptiert werden. lästig, aber es geht. einstweilen. (weiß jemand, wie man epsondrucker zur raison bringt?)

schreiben. ist eine art, die welt zu reduzieren. sie zusammenzufassen, zu ordnen. denke ich immer. und so handhabe ich das dann wohl auch. möglicherweise ist das ein fehler.

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