feierabend.
engl
heute morgen ganz schön gefroren. und das in der wohnung. demzufolge überlegt, das motorrad stehenzulassen und in die u-bahn zu steigen. vorsichtshalber. dann aber dieses rattenscharfe bild von don gesehen und natürlich doch den helm übergezogen und losgebraust. wäre ja gelacht, ist doch erst anfang november.
und? was soll ich sagen? natürlich war es so wie immer. ich friere mir regelmäßig den wolf, solange ich in der hütte rumsitze oder zu fuß zur u-bahn laufe. wohingegen ich es immer fast mollig warm finde, wenn ich erstmal auf der kiste sitze. dabei ziehe ich soviel mehr dann gar nicht an.
naja, stunden würd ichs jetzt nicht mehr aushalten, auf dem motorrad unterwegs. aber das bißchen runter nach treptow? lächerlich (ärgerlich sind natürlich die vielen blätter derzeit. glatt wie eis, besonders auf kopfsteinpflaster. das glaubt man erst gar nicht.)
mittel meiner wahl
am ende ist ja der text oft ganz anders, als er hätte werden sollen. anders, als er sich anfühlte, bevor er geschrieben wurde. es gibt immer so viele möglichkeiten. und so wenig davon ist machbar, sprache ist ein zu schlichtes mittel. ganz anders als musik. das ist entsetzen und doch auch glück zugleich.
merke:
schreiben mit einem gewissen anspruch bedeutet nicht nur den weitgehenden verzicht auf geld, sondern insbesondere – quasi als grundvorausetzung – auch den vorauseilenden verzicht auf jedwede anerkennung überhaupt. was allerdings eine recht leichte übung ist, finde ich. da bin ich offensichtlich ganz anders als andere.
(sch)wuppsi!
die niederlage läßt den berliner offensichtlich nicht los:
zum einen und zum anderen
