am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

langsam wieder ein bißchen licht und luft. oder übersicht vielleicht. beinah gelassen gehe ich also in den morgigen tag. sind ja nur vier termine, und einer davon ist privat. :-)

milch ist sauer. ich auch. irgendwie. (wer da wohl erster war?)

the upper edge

jetzt aber gut. über zehn stunden durchgearbeitet, mit einer kurzen einkaufspause. dabei nicht einmal allzuviel geschafft, das macht frust. und frust ist nicht hilfreich. zumal es so weitergehen wird, die nächsten vierzehn tage, wenigstens. (naja, freude ist schon auch dabei. endlich mal bis zur oberkante ausgebucht.)

alle meine socken

menschen verlieren ihre socken stück für stück in der waschmaschine, einen nach dem anderen. vielleicht auch irgendwo auf dem weg dorthin. oder auf dem weg zurück. davon habe ich gehört. letztendlich bleiben so arme vereinzelte socken zurück, vollkommen sinnentleert, zu nichts mehr nutze. ich glaube ja nicht so recht daran. ich habe noch nie eine socke verloren. (nur einmal gesehen, wie eine socke verloren wurde. in einem waschsalon.) ich bin ein ordentlicher mensch. ich habe noch alle meine socken beisammen.
dafür verliere ich texte, was wesentlich schwerer wiegt. finde ich. sie verschwinden mir von der festplatte wie anderen ihre socken in der waschmaschine. zumindest kommt es mir so vor. es ist schrecklich, absolut hoffnungslos. die alten sicherungs-cds sind seit ein paar wochen entsorgt. (prima idee!) es besteht zwar noch die möglichkeit, daß sich der seit einer stunde gesuchte text möglicherweise noch auf einer der alten diskette befindet, aber…
der aktuelle rechner verfügt über kein diskettenlaufwerk.

literaturhinweise

goldmag! gabs früher mal in print, jetzt ist es ein goldblog mit sehr schönem literaturkalender. (für berlin, versteht sich. ;-)
WERKSTATT! im dschungel des herrn herbst entfaltet sich neuerdings eine schreibWERKSTATT, die mir derzeit immer wieder quer in die arbeit fährt. ist zwar auf den ersten blick etwas verwirrend: die umständliche (kritik)abwicklung in den kommentaren, die mitunter langen texte und antworttexte. (also fürs netz, meine ich.) geht aber trotzdem, mit ein bißchen konzentration. (ein scheiß auf die netznormen.)
nachtrag: webwriting! wo ich schonmal dabei bin, das webwriting-magazin von claudia klinger ist auch nicht zu verachten. ganz im gegenteil.

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