am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wienrecherche (6)

die liebesgeschichten, die wir uns erfinden – wir, die wir schreiben; wir, die wir auch leben, vielleicht. und lieben. immer wieder geraten sie uns zum spiegelbild einer vergangenheit, als wäre das unvermeidlich. im leben wie im schreiben, diese ewige lust und qual an der wiederholung.

(der titel ‚wienrecherche‘ gerät an diesem punkt ein wenig in schieflage, das gebe ich gerne zu. er muß und soll aber einstweilen beibehalten werden, denn er hat durchaus seine berechtigung.)

nachtrag: wir, die wir ‚wir‘ schreiben, obwohl wir doch ganz allein sind mit unserem höchstpersönlichen stück internet und uns auf die art distanzieren. auch das.

basic thinking

schon ein seltsames gefühl, einen organspendeausweis auszufüllen. so ähnlich wie sein testament machen vermutlich. letzteres erspare ich mir einstweilen noch, es gibt eh nix zu verteilen. eher im gegenteil. aber für das organdings war es heute offensichtlich mal zeit. keine ahnung, warum. man sollte seine dinge regeln, so gut es eben geht. denke ich. und das ging eben heute, auf einmal.

nachtrag: das raucherblog macht mich auf diese nierenshow aufmerksam, die in den letzten tagen durch die presse geheizt ist und sich inzwischen als finte herausgestellt hat. könnte natürlich sein. es war aber eher so, daß ich plötzlich dachte, daß man diesen ausweis sicher auch irgendwo runterladen kann. (blöder ansatz, ich weiß. könnte man leichter drauf kommen, durchaus.)

ich frag mich grad, wie sinnvoll es ist, bei gewitter motorrad zu fahren. ich muß aber eh gleich los, da erübrigt sich eine antwort einstweilen.

was wohl schwerer wiegt, letztendlich, ein abschied in haß oder ein solcher in liebe?

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