plötzlich wieder auf nachtarbeit eingestellt. sichten, sortieren, planen. aber was soll man auch machen, wenn tagsüber irgendwie nichts gehen will.
engl
ein katastrophaler kleinkrieg heute. mit corel draw und photoshop, was ich beides, wie nunmehr nicht umhin komme zuzugeben, einfach nicht begreife. ohne handbuch zumindest, ich bin ein verdammter handbuchfreak.
außerdem ist mir gerade mein eierschneider kaputtgegangen. und zwar beim eierschneiden. wo gibt es denn sowas. jeder vernünftige eierschneider geht doch beim musizieren kaputt. oder etwa nicht?
dateipflege
vorhin ein paar neue nummern ins mobiltelefon eingespeist und anschließend – weil ich grad so schön dabei war – auch etliche gelöscht. unwichtiges. oder berufliches, das sich mittlerweile überholt hat.
ein paar frauen auch. die eine, nach fast zehn jahren jetzt, ohne zu zögern. endlich. ich bin wirklich langsam, ich weiß. eine andere, die letzte, die ich im sommer noch gesehen habe. nein, die noch nicht. noch lange nicht. obwohl ich fast sicher bin, daß…
ja, was?
neukölln
es ist ruhig in neukölln heute nacht, auf dem weg nach hause.
ganz anders als im kino, wo kurz zuvor ein 15jähriger einem anderen jungen nach gefühlten acht bis achtzig stunden in den nacken geschossen hat. fast schon möchte man glauben, daß der film ihn uns erläßt, den schuß, den knall. wenigstens das. tut er aber nicht. nur das bild, aber das ist es ja auch nicht. das ist es nie. es ist der lärm, immer.
und das schweigen danach, die stille.
dann schnell mal los in ein neuköllner kino, um mir dort wiederum neukölln anzutun, aber knallhart.
