am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wip – an die arbeit

nicht viel, aber doch gut zwei seiten weiter in der schwierigen, langen szene. fast bin ich also durch. nur die grobarbeit ist bislang erledigt, kürzungen, klärungen, diese dinge. der rest folgt in papier, irgendwann, nächste woche. trotzdem. ein bißchen tut es gut. so!

niemand

das will doch keiner wissen, wie es gestern war und die nacht davor. das elend eines großen angriffs, schlaflos und schmerzreich. (ist es schmerz? oder ist es qual?) heiß, bis zur unerträglichkeit. jedes licht ist ein schwert, ein stich ins auge, ins hirn. der kreislauf, der irgendwann auch nicht mehr will. wir kriechen auf allen vieren durch die wohnung, ich und die andere, die ich auch bin. eiskalt ist es, mitten in der hitze, innen. ich friere. ich vergesse die zeit. stunden liege ich an einem fleck, der nicht mein bett ist, und ich weiß das. aber es sind auch keine stunden, denke ich, im nachhinein. und es ist sowieso egal, es ist die zeit, die ohnehin nicht zählt. es ist meine zeit. manchmal möchte ich um hilfe rufen. aber ich schweige, jedesmal, wohlwissend, daß es soetwas nicht gibt. ich heule leise meine mantras, bitte um vergebung, vielleicht, bei meinem gott und folterer, der mir das tut. ich frage nach dem warum, doch das macht es auch nicht leichter. es gibt keine antwort. niemals. (lebte ich in amerika, gäbe es waffen im haus, es wäre längst passiert, irgendwann, in diesem zustand, keine frage. vincent hat sich das ohr abgeschnitten, so sagt man, wegen eines tinnitus. daß er sich ins herz schoß, später, hatte dann wohl einen anderen grund.)
an die arbeit, jetzt.

krankheit (ist krieg)

mirgäne, und diesmal richtig! das ist mir eindeutig zuviel, in letzter zeit. zweimal die woche, im schnitt, das ist kaum noch auszuhalten. diese krankheit ist wie krieg.
meine arbeit mache ich einstweilen trotzdem, das wäre doch gelacht. aber morgen bin ich tot, das weiß ich jetzt schon. und was mache ich dann?

wärme

schluß für heute, morgen ist auch noch ein tag. wie es aussieht wird die sonne scheinen, und ich werde auf dem balkon sitzen, mit einem stapel arbeit auf den knien, bewaffnet. mehr als 50 seiten. aber das macht nichts, denn so soll es sein, ab jetzt. wetten!?
(und jetzt ab in die wärme, das ‚vorgeheizte‘ bett.)

job ergattert

schnell gewesen, schwein gehabt. nicht gerade eine riesensache, nur 1 1/2 tage vielleicht. auch keine berauschende entlohnung. aber rettet mir den arsch zum ende des monats. hoffentlich.

wip – pensum

ich tue, was ich kann, aber ich kann nicht viel. ich bin leer.
etwas über drei seiten der aktuellen szene. ziemlicher mist dabei, voller wiederholungen, was aber nicht schlecht war für heute. ich bin in bester laune, zu kürzen, zu kürzen und nochmal zu kürzen. nur weg mit dem dreck, was denn auch sonst. ohnehin muß diese szene sicherlich noch mehrmals durch die papierkorrektur.
außerdem noch ein paar spuren gelegt, verdichtungen von zwei figuren, die es ohne frage noch braucht.
so sieht es aus.

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