am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

am ende eines tages

mitte oktober, und ich habe die heizung bis jetzt noch nicht aufdrehen müssen. außer zwei- oder dreimal im august, fällt mir gerade ein. na ja, das zählt einfach mal nicht. so ist alles gut. oder? frieren ist ohnehin eine ziemlich unwichtige angelegenheit. hunger hingegen. ach was, wie komme ich denn auf sowas?

wip – fix

damit hätte ich kaum gerechnet, aber die lange szene ist durch. heute schon, jetzt schon. abgehakt. immer schön weiter so, möchte ich mir da in die agenda schmieren. das geht fix, ab jetzt, sind ja nur noch 34 seiten.
aber nur nichts beschwören, andererseits. so ein ende ist schließlich auch nicht gerade unwichtig. und es geht immer nur so, wie es eben geht. (weiter. ;-)

wip – wie?

gestern noch im manuskript herumgekritzelt, gerade dann die paar seiten eingearbeitet.
es ist immer wieder überraschend, wie anders die papierversion zu bewerten ist. viele streichungen, ganze abschnitte sind weggefallen. beim einarbeiten kommen dann wieder gedanken hinzu, füllen die lücken. aber nicht unbedingt die, die durch die streichungen enstanden sind. ein bißchen ist es ein glücksspiel, denke ich manchmal. aber das stimmt so natürlich auch wieder nicht. wenn schreiben auch kein system hat und im grunde nicht einmal regeln kennt, gibt es dennoch immer den einen weg, der der beste ist. wenn ich andererseits auch wieder sagen muß, daß der beste weg wiederum jeden tag ein anderer sein kann. also doch, alles zufall. oder wie?
das ist geschwafel, okay. mir ist heute so. ;-)

wip – papier

die zehn seiten der szene sind durch, jetzt geht es an die papierkorrektur. hier und da fehlt noch etwas, ich weiß nicht was. aber es sind keine verbesserungen, nichts sprachliches oder so. ich fürchte, es ist information, die fehlt. nun ja, wir werden sehen. heute noch, gleich sofort, hoffe ich. obwohl ich höllisch müde bin, keine ahnung warum. aber zählt das? letztendlich? ist doch nicht mehr viel.

also

das nötigste ist erledigt für heute, auch das gemüt hält sich einigermaßen in zaum, wenn das auch nicht leicht ist, jetzt, wo es in den herbst geht.
sieht aber gut aus fürs schreiben für den rest des tages, für den groben abschluß der fetten szene, in der ich gerade hocke.

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