nach einer woche geplänkel, mehr oder weniger, ist es nun also soweit. der echte einstieg in die anstehende arbeit ist soeben gemacht. zwei szenen, knapp fünf seiten stehen. in einer vorläufig endgültigen form, um es einmal vorsichtig auszudrücken. (verlage sind ja da mitunter anderer ansicht. ;-)
wie ich mich kenne ist aber der fluß jetzt so leicht nicht mehr aufzuhalten. trotz der durchaus bestehenden konzentrationsmängel. (wegen der gestrigen liebesdinge, vermutlich.)
engl
nix?
heute soll das verschobene treffen sein, und ich kann noch immer kaum aus den augen gucken. außerdem weiß ich bis jetzt keine uhrzeit. das wird wohl wieder nix.
zerrungen
der schmerz ist nicht das schlimmste, dann schon eher das gefühl von druck und hitze zugleich. vor allem aber verzerrt migräne den tag, die zeit. das telefonat heute morgen hätte auch vor jahren schon gewesen sein können, obwohl ich jetzt immer noch die fremde stimme im ohr habe. auch das gleichgewicht gerät aus den fugen, was am hunger liegen kann, den ich andererseits aber nicht spüre. wegen der übelkeit vielleicht. dazu das licht, natürlich, das durch in den augenhintergrund zu kriechen scheint, den rechten sehnerv entlang, um den schädelinnenraum bis auf die knochen zu liebkosen. das alles ist aber noch harmlos, heute, sonst säße ich jetzt nicht hier. erst die nacht wird es zeigen.
(außerdem ist das handy nicht mehr erreichbar, das vor einer stunde noch nachrichten geschickt hat. vermutlich ist ja nur der akku leer, ich kenn doch diese schlampen, alle. andererseits ist der wagen jetzt seit stunden unterwegs. – abwarten!)
taumel
wieder ein tag, der am frühen morgen mit dem verlangen nach paracetamol beginnt. dementsprechend taumelt alles um mich herum, so kommt es mir vor. was ich auch tue, es versinkt in ferne, in distanz zu mir. ich bin müde, gähne unaufhörlich, und habe den geschmack von wut und angst im mund. oder ist es blut?
blogger werden
der tagesspiegel versucht es jetzt auch, scheint irgendwie eine mode zu sein. nicht alle können es, wie man sieht, aber der schnitt ist doch im ansatz recht akzeptabel. (oder es ist wie immer, geschmacksache. geht ja hier nicht um journalismus.)
what a day!
zirka 10 stunden am stück gebastelt. (und geklebt, hätte ich fast gesagt.) mausschieben ist anstrengender als tippen, soviel steht fest. und bleistiftkritzeleien wären sowieso viel schöner gewesen. (nein, wieder kein wip!) aber nun ist es geschafft, denke ich. nur zufrieden bin ich nach so einem tag eher nicht.
aber morgen wird alles anders, alles besser!
chaos
strukturgerödel ist ja nun wirklich etwas, das ich heiß und innig liebe. normalerweise. eigentlich. das ist besser als bügeln oder aufräumen. das ist ausmisten, ballast wegwerfen. aber heute geht es mir dann doch ein wenig auf die birne. die ganze interne neuverlinkung, die ich mir damit angetan habe, diesen domainumbau ausgerechnet heute anzusetzen. dieses stundenlange ftp-programm-gerödel. ganz und gar ungeplant, das alles, da weiß man nie, wie lange es letztendlich dauert. und nur, um die die nunmehr überflüssige caos-seite so schnell wie möglich ausbuchen zu können. läuft vermutlich eh noch monatelang und ist ohnehin bis dahin bezahlt. wozu also das alles?
um zu merken, daß das faxgerät sich offensichtlich seit monaten ausgeklinkt hat und seither weder raus noch rein funkt. kein großer akt, einfach resettet (what a word!), wie im grunde ständig alles, was an dieser dämlichen telefonanlage hängt. aber mensch, ich hatte schon rumgemotzt, bei dieser zeitungsfirma. warum die mir denn nicht antworten würden, auf meine mehrfach gefaxte anfrage. shit!!!