die mir zustehende ‚hilfe zum lebensunterhalt‘ ist nunmehr also ausgerechnet und festgelegt auf ziemlich genau 375€ weniger als meine definitiven fixkosten, welche von mir persönlich berechnet sich inklusive lebensmittel, u-bahn-karten und vielleicht sogar benzin verstehen. aber ohne jegliche kultur, will sagen bücher, konzerte, kino- oder cafébesuche.
HalLeluJa!
engl
ksk, korrektur?
23. November 2004 – 1099
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Kuenstlersozialkasse bleibt erhalten
Zur Diskussion ueber die Zukunft der Kuenstlersozialversicherung erklaert die zustaendige Berichterstatterin der Arbeitsgruppe der Enquéte-Kommission „Kultur in Deutschland“ der SPD-Bundestagsfraktion, Angelika Krueger-Leissner:
Die Sorge um den Fortbestand der Kuenstlersozialkasse (KSK) ist unberechtigt. Dies hat die Anhoerung der Enquéte-Kommission „Kultur in Deutschland“ gezeigt. Keiner der Repraesentanten aus der Kulturwirtschaft beabsichtigt, sich aus der Verantwortung fuer dieses Sondersystem zu stehlen, das 1982 von der SPD beschlossen wurde.
Im Vorfeld der Anhoerung waren hunderte von E-Mails bei den Kommmissionsmitgliedern eingegangen. Kuenstlerinnen und Kuenstler waren damit einem Aufruf gefolgt, der behauptete, der Erhalt der KSK sei von der Politik infrage gestellt worden.
In der Tat haben sich in Zeiten konjunktureller Schwaeche strukturelle Defizite bei der KSK gezeigt. Der prognostizierte Anstieg der Versichertenzahlen ist enorm. Daher muessen wir die Aufnahme in die KSK staerker als bisher kritisch beobachten, um im Einzelfall restriktive Massnahmen zu ergreifen. Zudem zielten die im Rahmen der Anhoerung gesammelten Vorschlaege auf Massnahmen, die in der Lage sind, Unternehmen zur Abgabenpflicht heranzuziehen, die bislang nicht erfasst werden konnten. Ziel muss es weiterhin sein, eine Balance zwischen den Traegern der KSK – Bund, Kuenstlern und Verwertern – zu erhalten.
Es gibt keine Alternative zur Kuenstlersozialversicherung. Dass dieses soziale Sondersystem sich bewaehrt hat und weiter bestehen wird, steht ausser Frage.
© 2004 SPD-Bundestagsfraktion
via jonet
okay
ich dachte mal, wenn ich schon so früh aufstehen mußte, weil mir das amt zurief und mich alsbald wohl auch bescheid stoßen, äh, schicken wird – dann könnte ich genauso gut auch noch ein wenig arbeiten. oder? ca. fünf stunden, und nun geht die sonne schon wieder aus.
aber dafür ist das caos ausgebrochen. (bei nachweislich bestehendem murks bitte bescheid, äh, stoßen?)
…los
nichts zu retten, heute, keine konzentration möglich. das könnte mich ärgern, wenn es mich nicht so müde machen würde. morgen früh der termin, sozi oder nicht sozi. obwohl das ja jetzt anders heißt, bei hartz iv. ich bin nicht wirklich fit für so etwas. arbeitslos, ratlos, kraftlos. so ist das, der vorgegebene weg.
ach, das macht keinen spaß. ich bräuchte eine arbeit, das ist alles. dann kann ich auch wieder arbeiten. wetten?
interpunktion
die letzten feinheiten sind fast immer die zeichen, nicht mehr die worte. oder aber worte wie: und, aber, doch, auch, oder, … das allein ist noch in bewegung. die MEMORY-Mementi (ganz unten) arbeite ich gegen den strich. sprachfluß und interpunktion stimmen nicht überein, sätze greifen über die punkte hinaus. wenn es denn sätze sind. oder punkte. wenn alles zerbricht, bleibt nur atemlosigkeit und angst. so ungefähr sollte es sein. aber ob das reicht?
scheißarbeit
neuer komplettausdruck MEMORY, seitenzahlen korrigieren, bleistiftarbeit übertragen, ausmustern, was schon erledigt ist, undsoweiterundsofort. in dieser phase des ordnens passiert immer wieder folgendes – der text explodiert, will sich wieder bewegen, mit einem mal, ist kaum noch zu halten. nichts kann ich weniger gebrauchen derzeit. anderes steht auf der liste, anträge und ausschreibungen. außerdem wäre da noch dieses projekt.