am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

network

bislang sind heute keine internetprobleme mehr aufgetreten, alles läuft rund. also habe ich endgültig beschlossen, daß es nicht an mir liegt; respektive meinem rechner natürlich. vermutlich macht arcor murks. das sind ja schöne aussichten. shit!

geWOHNheit

während ich irgendwie rastlos bin und bleibe, schläft das lisatier heute mal im bücherregal. das könnte mir auch gefallen.
die kartonflut hat sich zwar mächtig reduziert, ich bin aber beim durchzählen – solle man auch nicht machen, ich weiß – darauf gekommen, daß es immer noch über fast ein drittel, also sprich 28 kisten sind. ich fasse es nicht.
dafür sind die pflanzen erst einmal versorgt, um nicht zu sagen gerettet. die sind ja einiges gewohnt von mir, aber über zwei wochen ohne wasser in wäschekörben? dann hab ich eine glühlampe zerschmissen und natürlich die ersatzbirnen nicht finden können. aber das radio ist endlich aufgetaucht. wenn ich schon die anlage noch nicht aufbauen kann, weil … ja, warum eigentlich? was soll – da war dann auf einmal musik. country, aber macht ja nix, nach fast drei wochen. sinnvolleres fällt mir zu sagen nicht ein.
und während ich laufe und renne und eines nach dem anderen abarbeite, denkt es, immerhin, wie von allein. wie ein lied, das man vor sich hin summt, ohne es zunächst zu bemerken.’leben ist körper und gewohnheit‘ zum beispiel, als ich nach dem küchenhandtuch rechts neben der spüle greifen, weil es doch immer da ist. war., 17 jahre lang. nur jetzt eben nicht mehr.

update?

wieder internetprobleme. gestern nacht lahm wie eine schnecke, kein seitenaufruf möglich, daß ich schon wieder dachte: was hab ich nun wieder verbockt, war doch nur ein norton update. heute morgen, ohne jegliche änderung, geht alles wieder. fragt sich nur wie lange, norton arbeitet gerade an updates.
vielleicht war auch arcor nicht die beste wahl?

gleich gehts wieder an die kartons, die küche ist bezugsfertig. naja, fast. das wurde aber auch zeit.
langweilige notate dieser tage, ich weiß. aber mehr ist eben nicht.

zuzug

wenn es stimmt, daß man zur ‚Anmeldung bei Zuzug nach Berlin‘ die geburtsurkunde mitbringen muß – wie ich gerade lesen mußte – dann wird es aber lustig, morgen, wenn ich versuchen werde, mich hier zu legalisieren. soetwas besitze ich nämlich nicht.

größe?

daran denkt man nicht, beim einpacken, wie lange das auspacken dauert. auspacken und aufbauen und einräumen. dabei hab ich die bücher noch nicht einmal geordnet, nur schnell ins regal gestellt, ca. 30 kartons. jetzt steht adorno neben rita may brown, pirandello neben elke schmitter und ‚LUCAS‘ neben virginia woolfe, warum eigentlich nicht? (that was name dropping, i know! ;-) außerdem lichtet es sich langsam im arbeitszimmer. ich beginne zu ahnen, wie ‚unverschämt groß‘ die neue wohnung ist, wie es sein wird, darin zu arbeiten, zu leben. aber müde bin ich, richtig müde, immerzu.
und da draußen ist berlin.

deko

ich bin es leid. ich schleppe, bohre und schraube, den ganzen tag, und lebe immer noch aus kisten und kartons. kaum freu ich mich, bin beinahe stolz, daß beinah alle regale inzwischen stehen und hängen, wo sie hinsollen – da fällt mir auf, daß im bad immer noch kein licht, in der küche auch nicht und eben die über 70 kartons… ich mag nicht mehr. der rechte daumen mag auch nicht mehr, greifen, zupacken, jeden abend ist das deutlich zu spüren. gibt es soetwas wie eine sehnenscheidenentzündung im daumen?
eines zumindest verstehe ich jetzt. warum die kolleginnen mich mit 17, mitten in der lehre zur dekorateurin, mehr oder weniger ausgelacht haben, wenn ich behauptet habe, immer in diesem beruf bleiben zu wollen. mit 40 noch im fenster? die schlepperei, der dreck, immerzu mit werkzeug, farbe und kraft? das war die standardantwort.
natürlich mache ich inzwischen längst etwas ganz anderes, in vielerlei hinsicht, bin allerhöchstens noch profiheimwerkerin. (all das werkzeug, das zu schleppen war beim umzug. zwingen z. b., du liebe zeit. aber sowas braucht man eben.) nur für das arbeitsamt bin ich vermutlich eine 41jährige dekorateurin ohne berufserfahrung.

schon eigenartig, wenn man so einen beitrag wie gerade eben schreibt. und dann in die nachrichten schaut, die toten kindergeiseln in ‚russland‘.
blutbad. was für ein wort.

never change a running system?

das verstehe wer will. gestern – dummerweise – microsoftupdates installiert, womöglich sogar dieses berüchtigte servicepack, ich weiß nicht so genau, hab dabei telefoniert. G erzählte auch noch von ihrem kaputten motherboard. und daß sie eine fischvergiftung hatte – dummerweise – obwohl sie irgendwie geahnt hatte, daß diese mahlzeit keine gutes aroma verbreitete. der hunger triebs rein. pech! ebenso dieses update. keine emails, kein internet, nur noch die verbindung. gestern bis nachts um drei rumprobiert. heute wieder bis gegen drei, nachmittags. dann hab ich aufgegeben und hilfe gerufen. morgen gehts weiter, dachte ich. und jetzt, gerade im moment zumindest, funktioniert alles.
aber wer weiß?

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