aber kalt ist es!
engl
von wegen glück. seit wann hat die post eigentlich so seltsame briefkästenausleerzeiten? da mußte ich doch glatt mit dem motorrad los. letztendlich.
jetzt sitze ich an der vhs-werbung. was bin ich gut in diesem jahr, sogar für die presse reicht es noch. sonst ist mir das immer erst kurz vor schluß eingefallen, siedendheiß sozusagen. und immer die angst, daß vielleicht keineR kommt, weil keineR davon weiß. wer mehr wissen will – da: (caos3005) mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. ;-)
du liebe zeit. wenn ich mal kurz eben den september überblicke, dann ist da verdammt viel zu tun. ohne frage. mehrere ausschreibungen, eine bandaufnahme, der kursbeginn, ein verdammt wichtiger stipendiumantrag und ganz am rande die sache mit den agenturen. ganz schön happig. wenn das mal alles gutgeht.
soetwas macht ganz besonders viel spaß: den fertigen text in 6-facher ausfertigung ausdrucken zu müssen. also schlappe 60 seiten. da hilft jetzt aber alles nichts, das ding muß heute noch raus, und einen kopierer hab ich halt nicht. (wozu auch?) wenn ich jetzt noch wüßte, wieviel 60 seiten per post kosten könnte … und ich tatsächlich die richtige marke dahaben sollte …
… man könnte es glatt glück nennen.
die kopfschmerzen von donnerstag haben sich über den freitag gelegt, ganztags sozusagen, und mich völlig ausgeknockt. auch heute sind sie noch nicht wirklich weg.
vielleicht war das der traum. vielleicht tut es weh, wenn das hirn anfängt zu lernen. umzudenken, am ende. wer weiß? normale migräne war das auf jeden fall nicht.
die arbeit an dem neuen text hängt jetzt natürlich. morgen muß er fertig sein. zumindest fertig genug, um am montag zur post zu gehen. das fühlt sich nicht gut an. ich habe zwar heute daran gearbeitet und bin eigentlich ziemlich zufrieden. aber besser ist es, wenn vor der letzten korrektur ein paar tage vergehen, nicht nur ein paar stunden. sonst übersieht man den letzten mist, besonders grobe auslassungen und alles das, was einfach zuviel ist. doppelt und dreifach. überflüssig. meistens am ende.
aber da hilft jetzt nichts. außer erfahrung vielleicht.
heute war es soweit. die neue maschine hat zum ersten mal gestreikt. alles tot, kein sound mehr, kein licht, kein gar nichts. ich gebe zu, es hat eine weile gedauert, bis ich die sicherungen überhaupt mal gefunden hatte. aber dann eine geschäft finden, in dem es passende neue gegeben hätte. das war erst einmal eine tortour. schließlich habe ich auf die gute alte alufolie zurückgegriffen, und im siebten laden gab es dann endlich welche. zu einem akzeptablen preis sogar. im fünften geschäft wollte man mir die falsche sicherung für mehr als den doppelten preis andrehen, für den ich letztendlich gleich fünf richtige gekriegt habe.
aber immerhin, jetzt geht alles wieder.
weiterschreiben dagegen war heute nicht viel. erst büro, dann motorradstreß und jetzt kopfschmerzen. liegt vielleicht am wetter, die allgemeine elektrik, keine ahnung.
heute morgen hab ich geträumt, ich wäre pleite. überall hab ich nach geld gesucht. und dann hab ich in einer plastiktüte doch noch geld gefunden, zusammen mit anderen sachen, sogar richtig viel. aber dann wußte ich nichts damit anzufangen, hatte alle mühe, überhaupt darauf aufzupassen. daß es nicht wieder verloren ging. schließlich hab ich entschieden, es wenigstens zur bank zu bringen. da sah es aus wie in einem kiosk, es gab auch bonbons und zigaretten. nachdem ich das geld mühselig abgezählt und eingezahlt hatte, hätte ich beinah noch das sparbuch vergessen.
ich glaube, in finanzdingen bin ich tatsächlich nicht gerade begabt. aber es war ja ein traum.
also ich arbeite. und ich überrasche mich. das wird eine eigenartige story. am ende weiß man nicht, wer die böse ist und wer die gute. das wär ja auch noch schöner. es gibt ja nicht einmal ein ende. oder doch? ich kann es noch nicht sagen. aber ernsthaft. es wird wieder mal etwas ganz anderes als ich mir das vorher so schön ausgedachte hatte. das ist okay so. das ist ein gutes zeichen. normalerweise.