am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

angst, die den körper füllt. von tief bis ins herz hinauf. kriecht sie heute.

gestern bier, heute weh. das leben kann so einfach sein.

nichtmeer

weil die batterien auf 25% runter sind und sich auch nicht wieder aufladen, geht es 2 wochen ans meer. urlaub, dann ist das wieder gut. alles.

nein, nicht ich. aber ich höre das, zur zeit immer wieder. überall um mich ist plötzlich sommer. und alle gehen weg.

wenn das so einfach wäre.

ich bleibe noch. ich träume von nichts, nicht  mehr. ich bin nur noch müde. ich schwanke zwischen geschätzten 7 und vielleicht 15%, seit sicher 5 jahren. das ist keine batterie, das ist kein strom. das ist nur noch schwach. ich sitze und starre, mitunter stundenlang. dann mögen arme, beine, hände und füße sich nicht mehr bewegen. daran ändert auch urlaub nichts. urlaub ist ohnehin nicht.

urlaub muß warten. urlaub ist für andere. gut.

tomaten 2013

die tomaten waren heute morgen schwer malade, sie leiden wirklich sehr. und zwar unter der hitze. mit einem kräftigen schluck wasser an den füßen geht das aber gleich wieder, innerhalb von ein paar minuten.

kranke tomaten?

bald wird es übrigens die erste ernte geben, so zirka 30, schätze ich. das ist allerdings knapp geschätzt. 50 ist vermutlich realistischer.

übrigens keinen der beiden artikel, die heute fett auf dem plan standen, auch nur angefangen. nicht einmal in gedanken. die gedanken sind woanders.

was kein guter ort ist.

never

juni ist die schönste balkonzeit. die tomatenbäume sind noch ganz fett und grün, bevor sie, bald schon, das gammeln und gilben anfangen, vor lauter trächtigkeit. die kräuter sind kurz und kräftig, der lavendel ebenso. die kleinen blüten tanzen bunt im wind, um sie herum das gesumse. so mag ich das. jetzt. später ist vielleicht nie.

twins

sommer in der stadt. zeit, laufen zu gehen. zu gehen, um zu gehen. das hilft gegen das beißen. oder auch nicht. dann brennen nur die füße.

ein neuer tag. ich verabschiede die liebe, das eigentümliche tier, dieses verrückte wesen, das kurz zu gast war. schnell kann es gehen.

aber so schön, zu wissen, daß es mich noch kennt. daß es stark ist, wie eh und je. von grund auf großzügig, wenn man es läßt. so weich wie auch beständig. daß es möglichkeiten eröffnet, eine tür nach der anderen, ein stetig wachsendes potential.

leb wohl. auf ein neues. leben.

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