am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

tanzen lernen

heute hat eine zweijährige beim treppenabstieg skupellos nach meiner hand gegriffen, ohne auch nur eine sekunde zu zweifeln. später habe ich ihr gezeigt, wie man im sandkasten kleine polizeiautos beerdigt. das hat sie sofort begriffen und umgesetzt. die mutter dagegen war davon nicht so begeistert. demnächst mache ich der kleinen ein mixtape mit einer auswahl zeitloser rock- und popklassiker. viel beatles natürlich, ein bißchen abba vielleicht und police als einstieg in den punk. das kriegt sie sonst womöglich nie zu hören, das ist ja inzwischen uralt. zum schluß noch ein schuß latin und afro für den rhythmus. (wenn ich etwas von klassik verstünde, dann würde ich auch noch klassik dazutun. aber da bin ich leider überfragt.)

das geht doch einfach nicht, daß man die musikprägung der kleinen diesen unsäglichen kinderliedermachern überläßt. unmöglich! niemand muß immer mitsingen können oder einen sinn in allem erfahren. man muß auch zuhören lernen, eintauchen in die struktur der klänge. und tanzen.

gewalt & hoffnung

jetzt reden und schreiben sie alle über gewalt, stammeln von kaltblütigkeit und haß, predigen die wenns und abers mit viel zu vielen worten. die macher und meiner, die vermeintlichen denker und die blogger natürlich. ich meine grad gar nichts. immer noch nicht. schon gar nicht meine ich, irgendetwas zu wissen und dazu auch noch etwas zu sagen zu haben.

nur daß gewalt nicht so einfach aus der welt zu schaffen ist. grundsätzlich. nicht durch guten willen und nicht durch gute worte. auch nicht durch schlechte natürlich. nicht, solange sie auf distanz gehalten werden muß, obwohl das logisch erscheint. wo doch die angst so viel näher ist, so viel leichter zu ertragen. beinah koscher. nichts hilft, solange nicht deutlich wird, was gewalt eigentlich ist. und wo sie ist. woher sie stammt.

daß gewalt von innen kommt. menschenmöglich also, menschengemacht und oft genug gewollt. sozusagen menschlich.

das ist jetzt nicht sonderlich hilfreich, ich weiß. es ist sogar irgendwie dämlich. aber es ist eben das, was ich weiß. und (aus gründen) hoffentlich auch nie vergessen können werde.

gewalt & hoffnung

jetzt reden und schreiben sie alle über gewalt, stammeln von kaltblütigkeit und haß, predigen die wenns und abers mit viel zu vielen worten. die macher und meiner, die vermeintlichen denker und die blogger natürlich. ich meine grad gar nichts. immer noch nicht. schon gar nicht meine ich, irgendetwas zu wissen und dazu auch noch etwas zu sagen zu haben.

nur daß gewalt nicht so einfach aus der welt zu schaffen ist. grundsätzlich. nicht durch guten willen und nicht durch gute worte. auch nicht durch schlechte natürlich. nicht, solange sie auf distanz gehalten werden muß, obwohl das logisch erscheint. wo doch die angst so viel näher ist, so viel leichter zu ertragen. beinah koscher. nichts hilft, solange nicht deutlich wird, was gewalt eigentlich ist. und wo sie ist. woher sie stammt.

daß gewalt von innen kommt. menschenmöglich also, menschengemacht und oft genug gewollt. sozusagen menschlich.

das ist jetzt nicht sonderlich hilfreich, ich weiß. es ist sogar irgendwie dämlich. aber es ist eben das, was ich weiß. und (aus gründen) hoffentlich auch nie vergessen können werde.

home

endlich wieder am vertrauten rechner. ein anderer natürlich, der nun links neben mir vor sich hinsäuselt. was ein wenig irritierend ist. (er hört irgendwie gar nicht mal auf zu lüften.) ein rechner, der auf dem tisch steht.

der rest ist aber wie gehabt, großer bildschirm, frei bewegliche tastatur, meine olle kabelmaus. alles wieder da. außerdem ist das ding sogar schon so gut wie fertig eingerichtet. hat mich auch nur, nach einem eher entspannten vormittag, nun ja, vielleicht neun stunden oder so gekostet. die gestrigen fünf bis sechs nicht eingerechnet. dabei habe ich sogar einige hürden eigenmächtig genommen und etliche selbstgebastelten kompliationen – wie zum beispiel an der falschen stelle eingesteckten kabel, versehentlich getilte akkustandsanzeigen und mysteriöse unlöschbare thunderbirdordner – selbst wieder weggebastelt.

morgen sind dann die feinheiten dran. das ordnen der kabel, die feinabstimmung der wichtigsten programme, eine erste zusammenführung der verschiedenen datensammlungen. und die hoffnung, daß alles fein in ordnung ist. und nun auch ein paar jahre so bleibt.

ein bißchen macht das glücklich, ich hätte nur noch gern ein eis. (ist aber keines mehr da.)

(im hintergrund die vorstellung von einem menschen, der eine stunde lang über eine insel läuft und mit großer freude alle erschießt, die ihm über den weg laufen.)

dämon frau

nein, frau, sagt die alte mit schwerem akzent und sieht dabei in meine richtung. nicht mann, ich verstehe. das war schon immer so, mein leben lang. keine ahnung, warum. die jüngere begleitung der alten schüttelt ungläubig den kopf.

dämonische frau, sagt die alte. satan. schöne frau.

nichts dabei, was mich nicht irritiert hätte.

(dabei hatte ich nur den fahrradhelm auf, der an mir in letzter zeit immer mehr aussieht wie ein stahlhelm. oder meine ich das nur?)

pause gesucht

langsam sortieren sich hier die dinge, und ich suche in mir nach entspannung. irgendwo muß sie doch sein.

das motorrad läuft wieder. die zweite reparatur war quasi kostenfrei, denn der fehler lag beim motoroperateur, der beim ersten wiedereinbau der vergaser einen schlauch abgeklemmt hatte. so konnte die kiste nicht funktionieren. dafür ist ihr gestern das frontlicht erloschen, aber egal. ein vergleichsweise kleines problem.

an den aushilfsrechner habe ich mich inzwischen fast ein wenig gewöhnt, hätte ich ja nicht gedacht. arbeiten am laptop sind einfach nicht mein ding, das ist einfach so. der bildschirm ist und bleibt zu niedrig. gewöhnt habe ich mich trotzdem, weiß der geier. ist aber auch logisch, jetzt, wo bald der endgültige rechnerersatz hier eintrudeln wird. und dann alles wieder von vorn losgehen wird: einrichten, einspielen, eingewöhnen. ach.

ich hätte gern eine kleine pause und würde diese liebend gern auch genießen können. ist aber nicht absehbar, alles nicht. also immer schön weiter.

tomaten anbauen in der stadt (10)

die balkontomaten haben mein kurzfristige abwesenheit gut überstanden, besser als meine arbeitsmoral zumindest. und die ernte ist ausgesprochen ertragreich bislang.

nur die eiertomaten waren irgendwie ein fehlgriff, die haben die arschfäule, wie ich das nenne. das heißt, sie faulen von unten nach innen hin weg, das beginnt schon, wenn sie noch am strauch hängen. leider kommt immer das wieder mal vor, ist wohl die häufigste tomatenkrankheit, und heißt mit absoluter sicherheit völlig anders.

doch ich bin und bleibe anarchotomatistin. ich mach mein eigenes und nenne die dinge bei meinen namen. nur so funktioniert das. auch das mit den tomaten.

und im bild kommt doch außerdem diese sommerliche dekadenz ganz besonders schick rüber. oder etwa nicht?

nachklage

sorry, ich komme einfach nicht dazu, meine klagenfurter nachrede zu verfassen. was vermutlich eh egal ist, ich hab ja keine textexegese vor. könnte aber dennoch schade sein, wenn vielleicht auch nur für mich.

statt dessen bemühe ich mich hier, dem drohenden verfall entgegenzuwirken. die machine, gestern erst kostenpflichtig als geheilt entlassen, mußte heute schon wieder eingeliefert werden. immerhin hab ich mal einen blick in einen vergaser werfen können, unter anleitung versteht sich, und schwimmer von tauchern unterscheiden gelernt. aber auch wenns zum glück kein taucher war, die kiste ist dennoch immer wieder baden gegangen. hat sogar den luftfilter mit benzin geflutet, was schon vom wortsinn her auf anhieb unsinnig erscheint. (obwohl ja beim motorrad sogar die lichtmaschine im ölbad liegt, das will mir bis heute nicht einleuchten.) zurück nach hause bin ich dann wieder einmal gelaufen.

und dann sitz ich ja immer noch am aushilfs-pc. bei wasser und brot sozusagen. (nee, kartoffeln natürlich. kohlehydrate. ;)

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