am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

schon schön, wenn es wieder möglich ist, die maschine ordentlich und sicher abzustellen. und leicht, so leicht, die 250 kilo kawa. da macht gleich auch das fahren wieder doppelt soviel spaß. seltsam eigentlich. dumm nur, daß wie im tausch gestern die waschmaschine den geist aufgegeben hat.

morgen um diese zeit, vielleicht, könnte es ein, daß sich die maschine im besten zustand seit etwa vier jahren befindet. dann wäre also der hauptständer geschweißt und der schleichplatten vorne beseitigt. abwarten. sieht aber gut aus.

oldies

wie lange gibt es jetzt eigentlich schon cds? 20 jahre? oder 30? und ich bin immer noch nicht in der lage, die booklets unfallfrei aus der häßlichen plastikhülle zu befreien. wie sinnlich waren dagegen die lp-hüllen. das pappige flappflapp beim durchblättern im plattenladen, die eleganz beim entnehmen der schallplatte aus dem dünnen innenpapier. eine hand gespreitzt, nur nicht in die rille greifen. besser an den rand und in die mitte, ins loch. und dann das schwarze teil einfach kommen lassen. selbst die alten, zerfetzten cover sind heute noch schöner als die verkratzen oder zerbrochenen cases nach einer woche bereits.

aus irgendeinem grund ist musik zu mir zurückgekehrt. musik zu hören und darin unterzugehen. diese art von musik. und es ist anders, ganz anders als jemals zuvor.

flickwerk

nachdem es ein ventilwechsel beim vorderrad nicht gebracht hat, im gegenteil, der schleichplatten scheint sich noch ein wenig schneller einzustellen, frage ich mich, zum ersten mal im leben, ob es möglich ist, wie beim fahrrad einfach den schlauch zu wechseln.

also natürlich nicht wirklich so einfach. ich werde jetzt nicht das motorrad auf den kopf stellen, das vorderrad ausbauen und anschließen den schlauch flicken. obwohl mein onkel solche sachen wohl gemacht hat, damals. so vor 50 jahren vielleicht. (ohne das ding auf den kopf zu stellen natürlich. ;-)

aber schlauch wechseln generell. das sollte doch helfen. oder?

nach einer erneuten allergischen nies- und heulattacke sauschlecht geschlafen. heute dann halsschmerzen und kopfbrummen. und dieser rüttelstampfer der straßenbauer unter meinem schlafzimmerfenster klingt morgens um kurz nach sieben wie ein helikopter.

kein spaß

14 tage lang, seit dem frankfurtbesuch eigentlich, nicht mehr richtig beieinander gewesen. diverse übelkeiten, die übliche sommerallergie (ambrosia?), rückenschmerzen und mehrfache migräne unterschiedlichster qualität, zwischen die arbeitseinheiten geschoben, paßt schon. irgendwie. dazu die zwischenzeitliche hitze, 37°. menschenwärme, innen wie außen. unerträglich.

die krönung gestern nacht. nach einem grundlos grunderschöpften tag eine dieser höllennächte. migräne im endstadium, mit diesem schmerz also, der mich wie ein rostiger stacheldraht durchwächst. entgültiger auftakt war gegen 2 uhr, nach zirka 24 stunden vorglühen.

eine art segen, daß auch die zweite volle dröhnung innerhalb einer woche tatsächlich geholfen hat. so nach zwei stunden ungefähr. aber kaum zu beschreiben, wie schwer bis unmöglich es in diesem zustand erscheint, halbwegs aufrecht bis zum badregal zu kommen und die nötigen maßnahmen zu ergreifen. wassergläser füllen, tropfen abzählen und tabletten aus der aluminiumumhüllung drücken, alles ohne licht, weil licht einfach nicht geht.

wobei ich mich immer frage, was angestellt beschäftigte in so einem fall machen. also all die leute, die beim ersten krankheitstag bereits einen gelben schein zu liefern haben, wie das heute so üblich ist. da bleibt wohl nur die hoffnung auf einen verständnisvollen, zuverlässigen arzt. ein wahres glück, daß ich damals im job in wuppertal kluge kolleginnen und eine kluge chefin hatte, die einfach nur genickt haben, weil sie wußten und verstanden. kaum zu glauben. und nienie, nicht ein einziges mal habe ich das ausgenutzt.

migräne ist kein spaß, keine unpäßlichkeit, über die man (vielleicht besser frau an dieser stelle, ist das nicht das passende klischee?) leicht leidend hinweglächelt. nein!

zwischendurch zusätzlich ein wenig nach klimakterium gegoogelt. wird ja auch mal zeit. wobei ich mir manchmal mit schrecken vorstelle, daß diese ganze hormonmaschine einfach an irgendeiner stelle zum stehen kommt und das dann womöglich die migränestelle sein könnte. ist sicher lächerlich, diese vorstellung. aber so denkt er eben, der migräneschädel. alles ist angst.

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