am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

fleißige hausfrau

einer der häufigsten suchbegriffe, die auf dieses blog verweisen, ist übrigens seit einigerzeit schon: die fleißige hausfrau. ausgerechnet. wenn ich mir da meine seit monaten ungeputzten fenster ansehe …

soeben ist meine nachbarschaft erwacht, jedenfalls gingen gerade die balkontüren auf und die vorhänge beiseite. das ist beeindruckend, bin doch sonst ich immer der morgenmuffel. und ich bin für heute schon fast durch mit der heutigen liste. wobei ich sagen muß, daß ich zwei punkte einfach umgeschichtet habe auf die längerfristig zu bewältigende liste. bleibt noch ein punkt für heute abend.

ich geh dann erstmal ein bißchen in die sonne.

lazy sunday

afternoon. vorher war kein durchkommen in die welt. danach dann aber eine ganze menge geschafft, drei punkte auf der liste, vor allem mobilfunkorganisation, und jede menge alltagsgeschehen. morgen wird ein übersichtlicher tag.

die mitarbeiterin von o2 war übrigens sehr nett. also die dritte, die mir dann endlich weiterhelfen konnte, eine koryphäe sozusagen. bis dahin hat es auch nur ca. 30 minuten und geschätzen hundert bandrundläufe gedauert. und am ende wurden mir noch 5 euro gesprächsguthaben dafür versprochen, daß ich den fehler selbst gefunden habe.

gestern war mir den ganzen tag irgendwie so samstag, konsequenterweise ist mir heute eindeutig sonntag. vielleicht wegen der kirchenglocken heute morgen. oder ist 2010 ein schaltjahr, das sich in einem schwarzen loch verfangen hat?

ich interessiere mich nicht

den ganzen tag denke ich schon über diesen satz nach. ist es überhaupt ein satz? fehlt da nicht etwas? irgendwie ist das doch unvollständig. oder?

andererseits, warum denn eigentlich nicht? das interessiert mich nicht, funktioniert doch auch. und du interessierst mich nicht erst recht. alles kein problem. nur die grammatik erwartet offensichtlich, daß subjekt und objekt nicht identisch zu sein haben.

opfer-täter-grammatik.

drei schrauben

das experiment, die kleiderschrankschiebetüren abzumontieren, ohne daß dabei der kleiderschrank gänzlich zusammenbricht, ist überraschenderweise nicht gescheitert. nur drei schrauben waren zu lösen an diesem nahezu antiken 50er-jahre-teil. kirschholzfurnier.

wenig los heute, feiertag eben. ostern. dennoch rüttelt von nebenan die waschmaschine, schon den ganzen tag. ich dagegen habe eine baupause eingelegt, mehr oder weniger unfreiwillig. zum einen natürlich feiertagsbedingt, sägen, schleifen und schrauben erscheint mir eher osteruntauglich. selbst in neukölln. (nageln ginge ja noch. oder wäre zumindest am karfreitag nicht so ganz abwegig gewesen.) außerdem wohnte in mir heute morgen wieder so ein schädelding. keine migräne, zum glück, nur so ein spannungskracher an selber stelle. tablettenzugängig, also halb so schlimm. trotzdem: heute nur kleinere basteleien, ein paar alte bohrlöcher verfüllt, die küchenlampenverkabelung umsortiert und den dreiecksschleifer repariert. muß ja auch mal sein. (dauert alles übrigens jeweils nur ein paar minuten, eine halbe stunde höchstens. und das es multitasking ja nicht gibt, geschieht es der einfachheit halber im fliegenden wechsel.)

zu blöd, daß mir trotzdem immer wieder neues auf- und einfällt. neue kleinigkeiten, zum beispiel die beiden küchenschranktüren, die langsam aber sicher vergilben. und dann braucht es ja noch eine lösung für das wandstück am kopfende des bettes. (so sollte es mal beim schreiben gehen, aber das scheint ja irgendwie verstorben, offensichtlich.)

und dann verlangt ja auch noch das motorrad ein wenig einsatz. wo soll ich nur das noch hernehmen?

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