am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

spät. es ist nacht. ich warte noch. ein wenig. vielleicht bis mai. oder sonntag. das wäre dann heute. jetzt.

verschwommener tag. alles erledigt.

nachdem der goldene oktober sich derart daneben benommen hat, bleibt als letzte hoffnung nur noch der november. prinzipiell ist mir aber derzeit nicht so sehr nach hoffnung.

es hilft ja auch nicht, am heutigen tag nach und nach alle uhren umzustellen. dazu die telefone und faxgeräte, die das allein nicht können. oder nicht zuletzt die blogzeitprogrammierung zu korrigieren, ein blog nach dem anderen. das alles bringt nichts. die innere uhr kommt da dennoch nicht mit. meine zumindest nicht.

außerdem geht es jetzt erst recht hinab ins dunkel. das ist gewiß, in den nächsten wochen. not one of my favourites, i must admit.

starke ströme

heute scheint der tag der wiederhergestellten verbindungen zu sein. alle vorsichtig angefragten elektriker haben es vorgezogen haben, mir gar nicht erst zu antworten. oder sie nannten mir einen gänzlich inakzeptablen preis von 70 euro zzgl. für vermutlich 7 bis 12 minuten arbeit. naja. nach diesen niederschmetternden erfahrungen habe ich mich kurzentschlossen dazu durchgerungen, es doch wieder einmal selber zu machen. das mit dem anschluß des neuen herdes. wollte ich ja eigentlich nicht. wollte einfach mal vernünftig sein und die finger davon lassen. schließlich ist das starkstrom oder so.

aber wofür gibt es schließlich sicherungen. so schwer kann das doch nicht sein. außerdem ist das ja eine grundrenovierte wohnung hier, da stimmen die farben und die kabel. und beim einzug habe ich es doch auch allein geschafft. warum nicht auch diesmal. wenn ich nur nicht gleich zu beginn aus versehen die herdanschlußdose aus der wand gerissen hätte. billiger scheiß, typisch neukölln. das hat ein wenig aufgehalten.

anmerkung: zum nachmachen natürlich nicht geeignet. finger weg, da fließen starke ströme. also besser 70 euro zahlen, okay?! zzgl. ;-)

netzfrei

gestern nacht war plötzlich das netz weg. ohne vorwarnung, während des nächtlichen privatsurfens. heute morgen immer noch. nach diversen reset- und neustartarien geht jetzt alles wieder. ganz von allein, ohne telefonat mir arcor, d. h. vodaphone. ohne warterei oder gar technikereinsatz. dieser kelch ist an mir vorübergegangen, dem himmel sei dank. (ich darf das, ich bin ein engl.) ich wüßte nicht, was ich sonst gemacht hätte. ein dringender abgabetermin stand an. und ein letztes okay per mail stand noch aus.

ich hasse solche abhängigkeiten. eigentlich.

the beauty

seit ein paar tagen krabbelt dieses ding kreuz und quer über meinen schreibtisch. zielstrebig und ein wenig hektisch vielleicht, der kleine kerl. gestern habe ich ihn dann im bad gesichtet. oder war das ein bruder oder eine schwester? oder gar ein anders gearteter gefährte, was ich mir dann doch nicht unbedingt wünschen möchte.

und was ist das eigentlich für ein biest? obwohl es ja eigentlich ganz hübsch ist, wenn ich es recht betrachte.

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