am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

frei

den ganzen tag so müde. ob das an der sonne? der fehlenden sonne natürlich. doch der regen, das war gut. immer war er um mich herum, aber nie genau da, wo ich war. weder auf dem motorrad, noch auf dem rad am abend, auf dem weg zum hsb-treffen. wo kein mann, kein einziger, nur frauen anwesend waren. feiglinge. trauen sich wohl nicht nach neukölln.

müde bin ich immer noch, so müde. ob sich das jemals wieder ändert?

nix

nichts weiter, nur immer immer weiter. also noch so ein dauerdurchackertag, heute aber zum glück auf nur zwei baustellen. dazu ein kaputter blinker und ein blöder radfahrer, quer in meinem weg. deshalb habe ich dann auch das andere rad nicht gesehen, das von einer ganz anderen seite kam. wäre also am ende auch noch schuld gewesen.

ist aber nix passiert.

kleiner, feiner hektiktag auf wenigstens drei hochzeiten und einer zum glück recht naheliegenden außenstelle. dazu ein technikproblem beim server und eine rechtsabteilung, an die ich mich hätte wenden können. oder sollen, keine ahnung. hab ich nicht gemacht, hab einfach nur abgewartet. und siehe da…

hat sich nun aber mal was mit diesem tag, wurde aber auch zeit, endlich.

voll drauf

die berliner luft ist voller gräser, pollen, wie mir scheint. denn ich bin voller rotz und kindernasenspray, wenn ich mal ein wenig durch die nase atmen will. oder schlafen.

du liebe zeit. ich bin zwar seit fast 30 jahren motorradfahrerin, aber so etwas käme mir wirklich nie in den sinn.

deal

heute fahr ich gerne nochmal durch den regen, zweimal quer durch die ganze stadt. von neukölln nach steglitz, anschließend in den prenzlauer berg und dann wieder zurück. das ist kein problem, wirklich nicht.

aber morgen ist dann wieder frühling, okay?

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