am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

bikes

nachdem ich in letzter zeit vorwiegend mit dem rad oder auch mal auf dem roller der geliebten unterwegs war, hätte ich heute auf dem motorrad beinah den arm rausgehalten statt zu blinken.

kleine arbeitspause heute. schnell ein paar pflichtaufgaben erledigt, dann zum zahnarzt. warten. warten. und noch ein bißchen weiter warten. anschließend den wilden garten bewundert. kaum zuhause ruft die geliebte an und will dringend gesellschaft beim essen. also wieder los, und alles auf dem rappelrad. braucht dringend ein wenig pflege, das alte ding. und meine knie erst.

schöner tag! (aus der reihe: bloggen, nicht twittern.)

wenig fortschritt hier, alles in allem ziemlich übel. heiß und trüb zugleich, wie dieser tag. migräneartig, obwohl die nacht doch nun endlich vorbei ist. (das glaubt man ja mittendrin mitunter nicht mehr.)

alles verquer heute. keine struktur, weder im hirn noch sonstwo. jetzt aber los. vielleicht mal aufräumen oder sowas. als motivationsschub. oder fensterputzen vielleicht, nötig wäre es. bügeln ist ja auch immer schön.

ich bin der herr, dein arzt

in dresden, natürlich. und ich habe sehr gelacht, ich weiß auch nicht warum. ich dachte wohl, es wäre eine eigenkreation. wenn ich mir dagegen jetzt den gesamten text (2. Mose 15) ansehe:

Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassen seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich der Krankheiten keine auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt.

dann lache ich nicht mehr. echt alttestamentarisch. puh!

dresdner stilleben

städtetouren haben es ja in sich, zumindest was das pflastertreten im hochsommer angeht. da muß man schon mal vorsorgen. weh tut es trotzdem, und das pflaster für die füße ist noch nicht einmal mit auf dem bild. und die füße selbst auch nicht, beim anschließenden horizontalen füßehochlegen. die hab ich einfach abgeschnitten. dafür stehen im fenster, im wind meine schuhe. zum lüften.

ganz klein.

in dresden

dresden begrüßt seine gäste derzeit höchst seltsam. entlang der strecke von der autobahn in die stadt hinein hängt eine galerie von plakaten, auf denen liest man: ausländer raus. zunächst zumindest. auf den zweiten blick steht dort: touristen willkommen – ausländer raus. und auf den dritten dann: touristen willkommen – kriminelle ausländer raus. das wort kriminell ist dabei allerdings verhältnismäßig klein geschrieben, und touristen willkommen geht farblich ziemlich unter. eines ist damit klar, der wahlkampf ist eröffnet. in dem fall von der npd.

besonders originell ist das nicht, auch nicht so richtig neu. fotos gibt es davon auch nicht, die kamera lag hinten im auto. es gibt deutlich schöneres in dresden.

ganz eindeutig, und in der altstadt womöglich kein einziges wahlplakat. bislang. statt dessen viel wasser, überall. nicht nur die elbe, das bett und das tal und so weiter. das, was nun nicht mehr zum weltkulturerbe gehört. das alles natürlich auch, und es bringt darüber hinaus noch gute luft und wind in die stadt. außerdem gibt es in dresden aber noch jede menge springbrunnen und wasserspiele. an jeder ecke sprudelt und gluckert es, und sogar die straßenreinigung sprüht regelmäßig wasser auf den asphalt. davon gibt es jetzt aber schon wieder kein bild. statt dessen also die elbe bei dresden.

man könne inzwischen wieder darin baden, hieß es auf der raddampferrundfahrt. (natürlich ohne bild.) und wahrlich, es stimmt. auch wenn es auf diesem bild wiederum nicht belegt ist. aber ich habe es gesehen, mit eigenen augen. zwei personen sind bis fast zur mitte des flusses hinausgeschwommen. das heißt, eigentlich eher gegangen, so flach ist die elbe offensichtlich an manchen  stellen. ein bißchen wie wuppertal. (eine schwebebahn gibt es ja auch.)

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