am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

war dann heute doch noch ein arbeitserfolgreicher tag, der sogar mit ein bißchen zufriedenheit gekrönt war. letztendlich. das wurde aber auch wieder mal zeit und zwar dringend. doch das problem ist ja oft, abends ein ende zu finden und gleich am nächsten morgen dann wieder einen guten anfang. aber so ist da nun einmal.

finale?

das verkackte finale, das die spanische mannschaft ganz vorzüglich gewonnen hat, ist ja nun schon eine ganze weile her. denkt kaum noch einer drüber nach, vermutlich. ist ja auch nur fußball. ich hab das spiel eher nebenbei verfolgt, im übelkeitsdusel, vom bett aus. draußen dagegen war es wieder rappelvoll.

der „bildschirm“ ist inzwischen abgebaut, die tische und bänke hingegen, heute auch der schirm, tauchen tag für tag wieder neu auf. bin gespannt, was sich daraus entwickelt. ein olympiastraßendauercafé vielleicht?

so. nach einer woche endlich wieder ein frühstück genossen. genossen und vertragen, mit kaffee sogar. klingt nach rekonvaleszenz, und fühlt sich auch so an. ja.

hupen und hörner überall. blaulicht und leuchtraketen. ich wünsche eine gute nacht.

guter witz

draußen vor der tür, an der türkischen straßenecke, hat sich die bildschirmgröße seit dem letzten spiel ungefähr verzehnfacht. man arbeitet jetzt mit einem beamer und einer tischoberfläche, dem halbfinale angemessen. die gruppe ist auch größer, sie hocken auf stühlen, bänken, getränkekisten und motorrollern. auch auf der straße. ist ja eh sonst nix los.

von anspannung keine spur. nur spannung, applaus und jubel überwiegen. auf beiden seitzen, die aber ohnehin da unten nicht auszumachen sind. alles durcheinander.

deutschland, sagt ein türke in der gruppe leise und aufmunternd nach dem ersten tor. für die  türken, versteht sich. und erntet sanftes lachen. wird ein bißchen geschubst. ganz liebevoll, versteht sich.

war wohl mein persönlicher chaostag heute. aber mehr so innerlich. hat also keiner gemerkt.

die tägliche „11 Freunde täglich„-beilage des tagesspiegels geht langsam aber sicher auf die nerven. nicht, daß sie da ist, das ist okay. kann man ja gleich weglegen. aber dieser dämliche titel!

48 stunden

es ist soweit: kreuzkölln ist endgültig zu mir herangewachsen und in rufweite angekommen. (kreuzkölln, daß ich dieses wort überhaupt je ernsthaft benutzen würde. hätt ich auch nicht gedacht. und warum eigentlich nicht neuberg? fänd ich fast schöner.) das Ä, als bisheriger südlicher außenposten, liegt schon nur noch fünf minuten entfernt. jetzt hat vor ein paar wochen, zunächst verschämt hinter einem baugerüst versteckt, die galerie elm75 aufgemacht. eine galerie, das stelle man sich mal vor. hier.

und eben macht mich das ding im rahmen von 48 stunden neukölln lautstark auf sich aufmerksam. eine band hat sich draußen vor der galerietür auf eine robbe gequetscht und schrammelt sich die seele aus dem leib. die verstärker sind mies, der sound katastrophal. außerdem hält noch ein verärgerter nachbar mit seiner stereoanlage dagegen. übel.

die bilder von thomas notheisen hingegen haben durchaus etwas sehenswertes. soweit ich das beurteilen kann. kaum eine kunst ist mir so fremd wie malerei. (naja, vielleicht noch tanz, aber das gibt es ja hier bestimmt nicht. ;-) ganz besonders fein sind aber die hinzuarrangierten werke kleiner meister zwischen den ölbildern.

darüber hinaus empfiehlt die für den nächsten monat angekündigte installation 1-EURO-JOB*. scheint mir passend.

* ich seh grad, das ist eine blöde javaseite. man muß also selbst weiter auf die entprechende seite klicken, permalink find ich bei sowas nie. gibts das überhaupt? scheißkunstmurks.

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