am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

so. ich schreib mich jetzt wieder gesund. auf eigenes risiko.

die sonne scheint, und ich röchel zunehmend vor mich hin. kaum noch stimme vorhanden, geschweige denn rachenschleimhaut. also erstmal zwei aspirin, bevor ich dann vitamin c lutsche. exessiv. und tee mit honig gurgel. wer zu spät kommt…
anschließend schleunigst losrauschen zum nächsten termin. ohne stimme, versteht sich. na, was solls? wenigstens ist grad kein streik.

na gut, mein meer

meer1.jpg

ist eigentlich mehr eine art tellerstrand, vielleicht. und steht auf meinem fensterbrett. na und?

nachlese

neukollnlesung1.jpg

gestern wars. und schön wars. ich hab zwar schon deutlich besser gelesen, keine frage. aber auch wesentlich schlechter, also was solls. keine ahnung, woran das gelegen hat. vielleicht an dem alten nähmaschinenfuß des tisches, der zu allem überfluß, wie ich gerade in meinem umittelbaren nachbarschaftsblog gelernt habe, auch noch den namen phönix trägt. oder am tempo meines vorlesers, mag sein. tempo ist mein feind, seit jeher. eigentlich weiß ich das. tempo treibt mich in die atemlosigkeit, und das tut gar nicht gut. vor allem dem text nicht, der luft braucht, mehr noch als ich, vielleicht.
es ist, wie es ist. persönlich hab ich meine (lese)laune mit dem zweiten text von grund auf gerettet. der text ging gut und glatt. (gehört übrigens zu dem zyklus AQUARIDEN, den man komplett in meinem zweitblog called over the bones nachlesen kann.) und den ersten hab ich seinerzeit für mindestens haltbar deutlich besser eingelesen. kann man ja vielleicht auch da nochmal mal reinhören.

neukollnlesung2.jpg

genug der selbstreferenz. obwohl das natürlich dazu gehört, blogger sind egomanen und selbstdarsteller, heißt es ja immer überall. (eine annahme, die ich im übrigen nicht unbedingt teile.) es war ein prima abend, mit guten teilnehmern, lesender und lauschender art. und das ORi ist ein prima laden, hier bei mir um die ecke. dank vor allem auch an don dahlmann, der am nächsten donnerstag dann dort lesen wird.

müde. um zwei ist das licht aus, hat die geliebte eben gesagt. na, mal sehen.

haare ab

nein, nicht rasiert diesmal, sondern einigermaßen ordentlich von einer cut-and-go-friseurin abgezwackt. sinn der übung: nach monatelangem abwarten die letzten falschen farbspitzen entfernen. hat nicht ganz geklappt, ein ganz klein bißchen was ist noch da. (vier bis sechs wochen noch, dann ist auch das geschafft.) der rest aber, zu meinem eigenen erstaunen, weist noch wesentlich mehr originalfarbe auf, als ich gedacht hatte. nach zirka zehn jahren.
durchaus okay, das ergebnis, eigentlich sogar ganz schön. macht mich auch kein stück älter, eher im gegenteil, mußte ich feststellen. nur hinten prangt rechts und links ein schlohweißer fleck. meine hinterkopfflügelchen.
was soll ich noch sagen? alles in allem: paßt schon. und bleibt so, ab sofort.

hellwach könnte ich noch ein klein bißchen loslegen, jetzt, mit irgendwas. logisch eigentlich, ist ja auch noch nicht mal zwölf. ich bin ein sommerzeitopfer.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner