erstens: von verliehenen büchern immer autor und titel notieren. zusätzlich zum namen des ausleihenden natürlich.
zweitens: bei verschenkten bücher niemals danach fragen, ob und wie sie gefallen haben. möglicherweise wurden sie noch gar nicht gelesen, auch nach jahren nicht.
drittens: sie schreiben, immer und immer wieder neu. aber das nur am rande.
alle tage
wechselmond
das wetter und der wind, es ist frühling, endlich. der luftdruckwechsel haut dennoch ganz schön rein. kopfschmerz und ein bißchen schwindel. doch das macht nichts, nur der mond. der war so hell und voll neulich in friedrichshain.

als die geliebte in ihren geburtstag hinein ein waldmeistereis haben wollte, mitten in der nacht.
gestern das notizheft vollgeschrieben. anschließend wußte ich nicht, wohin damit. inzwischen ist ein platz gefunden. in einer von den neulich beim umräumen übriggebliebenen hölzernen cd-boxen. die, die das schwedische möbelhaus inzwischen nicht mehr anbietet, sodaß ich seit langem mit einem völlig anderen system kombinieren muß. einem aus metall. was mir nicht gefällt. doch so ist immerhin eine lösung gefunden, eine gute sogar. was für ein erfolg. aber für mehr sind manche tage einfach nicht gut.
die sonne scheint, und ich röchel zunehmend vor mich hin. kaum noch stimme vorhanden, geschweige denn rachenschleimhaut. also erstmal zwei aspirin, bevor ich dann vitamin c lutsche. exessiv. und tee mit honig gurgel. wer zu spät kommt…
anschließend schleunigst losrauschen zum nächsten termin. ohne stimme, versteht sich. na, was solls? wenigstens ist grad kein streik.
nachlese

gestern wars. und schön wars. ich hab zwar schon deutlich besser gelesen, keine frage. aber auch wesentlich schlechter, also was solls. keine ahnung, woran das gelegen hat. vielleicht an dem alten nähmaschinenfuß des tisches, der zu allem überfluß, wie ich gerade in meinem umittelbaren nachbarschaftsblog gelernt habe, auch noch den namen phönix trägt. oder am tempo meines vorlesers, mag sein. tempo ist mein feind, seit jeher. eigentlich weiß ich das. tempo treibt mich in die atemlosigkeit, und das tut gar nicht gut. vor allem dem text nicht, der luft braucht, mehr noch als ich, vielleicht.
es ist, wie es ist. persönlich hab ich meine (lese)laune mit dem zweiten text von grund auf gerettet. der text ging gut und glatt. (gehört übrigens zu dem zyklus AQUARIDEN, den man komplett in meinem zweitblog called over the bones nachlesen kann.) und den ersten hab ich seinerzeit für mindestens haltbar deutlich besser eingelesen. kann man ja vielleicht auch da nochmal mal reinhören.

genug der selbstreferenz. obwohl das natürlich dazu gehört, blogger sind egomanen und selbstdarsteller, heißt es ja immer überall. (eine annahme, die ich im übrigen nicht unbedingt teile.) es war ein prima abend, mit guten teilnehmern, lesender und lauschender art. und das ORi ist ein prima laden, hier bei mir um die ecke. dank vor allem auch an don dahlmann, der am nächsten donnerstag dann dort lesen wird.


