back to the book…
alle tage
ein ehemaliger studienkollege von mir ist mit seiner mutter früher immer so etwa einmal im jahr nach liechtenstein gefahren. einen ausflug machen, hat er dazu gesagt. ich wußte ja, daß das nicht stimmt. andererseits war seine mutter aber keine managerin, sondern hatte eine nichtssagende kleine rente. offiziell zumindest.
sexismus
„Wenn der Vater mit dem Sohne…“ betitelt das lidl-magazin das aktuelle heimwerkerangebot. und ich denke zweierlei. 1. leider ist kein kleiner akkuschrauber dabei. den könnte ich nämlich gut brauchen, weil der alte nach intensiver nutzung langsam aber sicher schlappmacht. 2. ich sollte hier wohl schleunigst eine rubrik ‚feminismus‘ einrichten. und das im jahr 2008.
aufschwung
vor einer weile hat mein copyshop dichtgemacht, und zwar völlig unangekündigt und unter einbehaltung meines zuvor eingezahlten, aber noch nicht gänzlich abkopierten abobetrages. zunächst hatte ich mir noch empört die nummer des besitzers von der verschlossenen tür abgeschrieben, ohne sie jedoch im anschluß tatsächlich anzurufen. oder es zumindest zu versuchen. die aussicht auf erfolg erschien mir verschwindend gering.
mittlerweile hab ich den typen mehrfach auf der straße getroffen. einmal raste er mit dem fahrrad an mir vorbei, ein anderes mal futterte er döner am ostkreuz. dreimal stand er an einem u-bahn ausgang und fragte nach noch gültigen tickets. er hat also offensichtlich nur die branche gewechselt. vielleicht sollte ich doch mal nachfragen, die nummer hab ich ja noch.


