heute fast den ganzen tag eine einzige szene beackert. 11 seiten immerhin, also eigentlich das, was man klassischerweise ein kapitel nennen könnte. weitere daten und fakten erspare ich mir und meinen gästen. was bedeutet es schon, wieviel zeit in arbeit vergeht. nur eines noch: so gut wie 1/3 des textes sind fertig. bleiben also weitere 2/3. das ist nicht mehr so viel. zumal die hauptarbeit am anfang lag, der nicht nur überarbeitet, sondern vor allem auch ergänzt werden mußte.
eigentlich ist es überraschend, wie es funktioniert, trotz des emotionalen durcheinanders der letzten wochen. trotz diverser heimwerkereinsätze in friedrichshain auch. und trotz einiger verquatschter abende, hier und da. auch mal was feines. (von icq ganz zu schweigen. aber diesbezüglich war ich heute mal eisern, kaum mehr als mal eine minute online. ja!)
gut so. ich zumindest bin zufrieden.
unter tage
wip – ganztags
heute den ganzen tag im text verkrochen. damit ist richtig was weggeschafft, und ein ende ist auch noch nicht in sicht. der tag ist ja noch lange nicht vorbei. es ist eine freude, arbeiten zu können, weiterzukommen. zumal mit in dieser vorerst letzten überarbeitung tatsächlich endlich eine einheit entsteht. ein ganzes, das am ende hoffentlich zum ersten mal vorsichtig als fertig bezeichnet werden darf.
(der rest ist schweigen.)
nachtrag: 1/4 der textmasse ist hiermit durchgeschleust.
wip – von selbst?
es ist doch immer wieder überraschend, auch für mich, wie die dinge sich klären können. wie von selbst. das klingt zwar absurd, wenn ich andererseits daran denke, daß ich zwei tage für knapp drei seiten gebraucht habe. aber jetzt steht sie, die szene, die so schwierig war. gekürzt, zum glück, wie es sich gehört, und vieles ist umgestellt.
so kann es weitergehen, meinethalben.
wip – lahm
ich muß gestehen, ich war schon mal schneller, ganz eindeutig. kaum mehr als eine seite kann ich heute zu protokoll geben. es ist aber auch keine leichte szene. liebesverstrickungen sind nie ein angenehmes thema, mir aber derzeit ganz besonders unangenehm. dennoch, es muß ja sein, seite für seite.
allerdings bemühe ich mich ganz nebenbei noch, mir für eine anstehende bewerbung ein 2800-zeichen-storykonzept aus den rippen zu schneiden. soviel zu meiner ehrenrettung. und das wäre doch mal was, in meinem beruf arbeiten zu können.
wip – fleißarbeit
die arbeit frißt die zeit, so soll es sein. ich vergesse ich alles andere, es bleiben nur die fragen nach kommata und inhaltlichen konjunktionen. ein punkt oder ein komma? ein ‚und‘ oder ein ‚doch‘? oder gar nichts von all dem. fleißarbeit. seiten fressen, und dabei darauf achten, daß er spürbar bleibt, der text. sonst wird das nichts, wie alles andere. immer wieder.
die zwei szenen von gestern sind durch. folgt eine mächtige von etlichen seiten für morgen, auf die ich heute schon keine lust habe. aber wie habe ich gestern so schön gesagt? bücher haben anfang und ende, und eine seite kommt nach der anderen. weiter ist nichts.