am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

done & gone

die alten bilder. und nichts mehr sehen. nicht mehr hoffen, nicht mehr träumen. nicht mehr warten.

nichts mehr wissen. nur leere.

und weite.

mich wehren gegen das verzehrt werden. ein leben lang. das muß ein ende haben.

wie

wie der emotionalkörper automatisch reagiert im augenblick des verlusts. mit zittern und heulen zunächst, dann mit wach sein, nicht mehr schlafen können. oder wollen. auf der suche nach klarheit.

viele gedichte und immer derselbe film, nacht für nacht. winter in alaska, sommer im tal. bis zur beerdigung bleiben wochen.

wie wenig das zu bedeuten hat. das weinen und wachen. wie das wetter, im angesicht des todes.

jedes labyrinth hat ein zentrum, das zugleich anfang wie auch ende ist. der schrecken, wie konnte ich vergessen. wie blind, wie verloren. wie einfach im grunde.

das labyrinth ist kein irrgarten. das gehen in schleifen, das labyrinth, das ist der weg.

klagenfurt, geköpft

klagenfurter kopf

weil ich ganz bestimmt keine blütenknipserin sein will. und weil ich heute meinem kleinen klagenfurter quizgewinn den verkümmerten körper abgerissen und in schreibtischnähe hingehängt habe. da glotz er nun. (oder ist es eine sie?) etwas dümmlich, mit diesem groben haken im hirn. paßt doch.

asche in meinem mund

die liebe endet nicht, wenn die illusionen zerplatzen, eine nach der anderen. die liebe endet nicht im augenblick der klarheit. im gegenteil. dann ist endlich alles wieder gut.

vielleicht.

immer um kurz nach 5 ein kleines bißchen wach werden, nicht richtig, aber gerade genug, um ins grübeln zu geraten. ins grübelträumen. dabei versuchen, die beiden enden zu verbinden, das innen und das außen, daß es brizzelt und schmerzt.

ich weiß auch nicht. auch das nicht.

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