manchmal hätte ich ja zwischendurch gerne einen schmerzfreien tag. heute zum beispiel, das wäre wirklich praktisch. soll aber nicht. dann also 800er ibu zum frühstück und auf gehts: ein bißchen durch die stadt laufen, vom potsdamer platz erstmal um ein stückchen tiergarten herum und zum schluß aufs brandenburger tor zu.
freitagszen
engl auf zendura, 7. woche:
ich hänge. hinterher und in den seilen. das ist eben so, ich kann es nicht ändern. für diese woche habe ich gerade eben schnell noch ein fragment aufbereitet, was in der letzten woche formlos übriggeblieben ist. etwas anderes stand diesmal einfach nicht in meinen NOTES. heute morgen dann habe ich davon geträumt, daß ich ja noch ein gedicht schreiben muß. heute noch. so bin ich aufgewacht.
ich bleibe also dran, auf jeden fall. ich suche die linie, die über das ich hinausführt. was nicht so einfach ist, wenn es um dichtung, verdichtung geht. denn was sollte ich verdichten, außer dieses ich, das ich bin in dieser welt? ob nun lyrisch oder nicht.
fukushima mahnt
heute hab ich es nicht geschafft, die migräne war dagegen. (und der termin mit den telekomikern auch, der aber immerhin zur folge hat, daß mein telefon nun wieder funktioniert.) statt dessen habe ich jetzt aber am kommenden samstag definitiv einen fixen termin: um zwölf am potsdamer platz.

wer kommt mit?
berliner pisser
es ist gerade vier uhr nachmittags. der typ ist derart besoffen, daß er kaum noch gehen kann. stehen auch nicht, deshalb lehnt er sich mit dem gesicht an das nächste auto, während er mit einer hand an seiner hose herumfummelt. aber selbst so kann er kaum ruhig bleiben. irgendwann haut der rückstoß ihn nach hinten. der typ schlägt auf den boden, lacht und bepisst sich dabei. sein blasser schlappschwanz hinterläßt sonst keinen bleibenden eindruck.
frühling in berlin, neukölln. (da, wo andere kreuzkölln zu sagen.)