am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

hartze zahlen in den wochenblättern (85)

schon etwas älter, dieses interview mit dem soziologen wilhelm heitmeyer, aber sicher nicht besser seither. (via amantine im HSB)

47 Prozent der Menschen sind der Ansicht, dass „die meisten Langzeitarbeitslosen nicht wirklich daran interessiert sind, einen Job zu finden“. 57 Prozent sagen, es sei „empörend, wenn sich Langzeitarbeitslose auf Kosten der Gesellschaft ein bequemes Leben machen“. Gegen keine Gruppe finden sich in der Gesellschaft so viele Vorbehalte wie gegen Menschen, die schon länger keine Arbeitsstelle mehr haben.

Jeder Dritte sagt: „In Zeiten der Wirtschaftskrise können wir es uns nicht leisten, allen Menschen die gleichen Rechte zu garantieren.“

eher im gegenteil. (via claudine)

verweis ins hsb

verdammt, ich hab ein verdammt aus den fugen geratenes thema mit dem wort verdammt bedacht. und das hab ich nun davon. verdammt. (vielleicht hätte ich verf*ckt schreiben sollen.)

tag geschafft. fast. morgen mehr ibu kaufen.

einladung erhalten. gerne mit freundin, steht da. das zerreißt immer noch alles. aber ja, würde ich auch gerne.

hunger

ui, das mit so einer liste funktioniert ja gut, ich bin entzückt. dabei habe ich gerade nur ein bißchen aufräumen wollen, einen buchtitel weg – unwichtig inzwischen – und ein bißchen musik dazu. schöne musik! aber für musik brauche ich immer ein bißchen. morgen oder so fällt mir bestimmt noch mehr ein.

(äh, das ist jetzt natürlich vor allem als empfehlung gemeint. sophie hunger sollte man wirklich mal versuchen, wenn sie nicht grad bärndütsch singt … das versteht kein mensch! aber tut sie ja eher selten, soweit ich weiß.)

häme und hass

Viele von ihnen haben Schicksalsschläge erlitten, an denen andere zerbrechen würden. Sie erfahren immer wieder Ablehnung und geben dennoch nicht auf. Sie sind bereit, jeden Job anzunehmen (wirklich JEDEN), nur, um nicht länger vom Staat abhängig sein zu müssen. Sie werden von skrupellosen Zeitarbeitsfirmen ausgebeutet, um ihren Lohn geprellt und wie Dreck behandelt. Ihre Ansprechpartner bei der ARGE machen sich nicht die Mühe, ihnen wirklich zuzuhören, auf ihre Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. Sie dürfen nämlich keine Wünsche haben. Schließlich leben sie auf Staatskosten. Das macht sie automatisch zu rechtlosen Wesen, die wie Kriminelle behandelt werden.

käthe feinstrick über ihre erfahrungen mit hartz iv in am rande

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