am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

gestern war mir den ganzen tag irgendwie so samstag, konsequenterweise ist mir heute eindeutig sonntag. vielleicht wegen der kirchenglocken heute morgen. oder ist 2010 ein schaltjahr, das sich in einem schwarzen loch verfangen hat?

ich interessiere mich nicht

den ganzen tag denke ich schon über diesen satz nach. ist es überhaupt ein satz? fehlt da nicht etwas? irgendwie ist das doch unvollständig. oder?

andererseits, warum denn eigentlich nicht? das interessiert mich nicht, funktioniert doch auch. und du interessierst mich nicht erst recht. alles kein problem. nur die grammatik erwartet offensichtlich, daß subjekt und objekt nicht identisch zu sein haben.

opfer-täter-grammatik.

immer ein ungutes gefühl: rechner schwächelt.

drei schrauben

das experiment, die kleiderschrankschiebetüren abzumontieren, ohne daß dabei der kleiderschrank gänzlich zusammenbricht, ist überraschenderweise nicht gescheitert. nur drei schrauben waren zu lösen an diesem nahezu antiken 50er-jahre-teil. kirschholzfurnier.

treffliches und kein mitleid in den wochenblättern (82)

Ich werde nicht als freier, unabhängiger Bürger wahrgenommen, sondern pauschal als Mitglied einer Risikogruppe. Ich will aber mit dem Arbeitsamt nichts zu tun haben. Ich habe nichts verbrochen, bin nicht arbeitslos, habe doch mein Leben noch vor mir.

das schreibt david rätsch in der zeit. und erhält dazu einen überaus lächerlichen erstkommentar.

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