am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wishing well

facebook ist ein miststück, ein sauhund, der sich schon zweimal erlaubt hat, mich an mein in kürze bevorstehendes jährliches alterungsriual zu erinnern. dabei tut das gar nicht not, es ist bereits alles bestens geregelt. den vorabend werde ich im kreise netter menschen begehen, dabei wunderschönen weisen aus oslo lauschen und gegen mitternacht – so ungefähr vermutlich – natürlich lena (auch so ein verdammtes facebook) feiern. nicht so sehr mich. das gefällt mir gut.

gut gefallen würde mir natürlich auch das eine oder andere kleine geschenk, aber dafür gibt es ja die liste. also, alles geritzt. das alter kann kommen. like a satellite.

modeste im common reader

über stuckrad-barre und einen deutschlandbecher: So ein Steak ist dann eigentlich schnell gegessen. Man trägt ab. Ich werde leider voraussichtlich noch dieses Jahr platzen, der J. aber kann sich das Nachtischessen noch leisten. Crème Brûlée soll es sein, murmelt der geschätzte Gefährte, vielleicht auch die Schokoladenvariation, genau weiß man das noch nicht, und ordert doch noch einmal in der Karte. “Deutschlandbecher.”, sagt der J. auf einmal und schaut mich traurig an. Ich nehme ihm die Karte aus der Hand. Für € 20 erhält man einen Eisbecher und das neue Buch von Benjamin v. Stuckrad Barre, das Texte enthält, die mit “Zeitgeistreportage” nicht ganz zutreffend umschrieben sind.

außerdem habe ich heute eine wespe getötet. denke ich.

full of fehler

eigentlich wollte ich ja mal wieder ein bißchen bauen. oder wenigstens fenster putzen. irgend sowas. statt dessen habe ich aber jatzt zwei geschlagene tage lang software gelöscht und wieder installiert. und dann doch wieder wieder gelöscht, um es dann gleich noch einmal zu versuchen. irgendwie muß diesem mist doch beizukommen sein. dachte ich.

der erfolg ist mäßig. ein eher nebensächliches problem scheint abgeklärt, meine derzeitige wp-version verlangt an einer bestimmten stelle immer wieder einen flashplayer, der dann aber nicht vertragen wird. naja, ich muß ohnehin mal upgraden. (wenn ich nur wüßte, wie. ;-) der aktuelle firefox will aber immer noch nicht so recht. warum auch immer.

darüber hinaus ist die (laienhafte) beschäftigung mit computer so eine sache. wieviele fehlermeldungen an einem tag verträgt ein einzelner mensch?

read on

ganz hinten, ein klein wenig versteckt vielleicht: mek, im weißen anzug.

lange nicht so gestunken

und zwar nach rauch. von daher ist die in grunde schicke yumo bar für mich erstmal gestorben, auch wenn es noch so sehr ein angesagter neuköllner leseort ist. dabei hat mek so viel schönes, böses und bitteres (vor allem zum thema sex ;-) gelesen. aber jetzt erstmal den mitgebrachten gestank wegwaschen und die getragene kleidung in luftdichten behältern am besten gleich ganz entsorgen. bah!

gestern am späten nachmittag kamen dann doch noch ein paar gerüstbauer hier vorbei und stellten schnell noch einen kleinen turm an die restliche hauswand. seltsame arbeitszeiten haben die. aber einen beruf, der sie stets hoch hinausbringt.

heute erschienen dann pünktlich die dachdecker und klopfen mir seither auf dem kopf herum. naja, nicht so schlimm. nur von ganz weit. (warum wohl ein vor vier jahren frisch gemachtes dach schon wieder geflickt werden muß? der winter vielleicht?)

irgendwie hab ich also vielleicht doch glück gehabt. der balkon ist nicht eingerüstet und wird es wohl auch nicht mehr. der aufsteig für die dachdecker liegt auch nicht vor meinen wohnbürofenster, sondern eine wohnung weiter. (sorry.) auf meiner seite sind nicht einmal leitern eingebaut, es besteht also einstweilen kaum einbruchgefahr. zumindest solange die weserstraßenseite noch ganz frei ist.

aber dieses wetter, verdammt … das ist doch nix für dachdecker, oder?

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