am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

weltenwechsel

gestern abend, bei einem kleinen spontanen bloggertreffen im wohnzimmer, ohne jeden zweifel wieder einmal die älteste in der runde gewesen. dabei ebenso eigenartigen wie amüsanten theorien zu twitter und klagenfurt gelauscht.

gleich dann, beim abendlichen tanzen, trinken und grillen anläßliches zweier eher entfernter geburtstage, vermutlich mehr so im mittelfeld angesiedelt. wenn nicht gar eine der jüngeren. abwarten.

so wechseln die welten, von innen nach außen und wieder zurück. alles ist vielfältig vernetzt, niemals paßt es so ganz. und ich schon gar nicht. niemals bin ich nur netzexistenz, aber ebensowenig bin ich ganz und gar real.

so soll das sein, an dieser stelle. eine art ichmaschine, vielleicht.

finale?

das verkackte finale, das die spanische mannschaft ganz vorzüglich gewonnen hat, ist ja nun schon eine ganze weile her. denkt kaum noch einer drüber nach, vermutlich. ist ja auch nur fußball. ich hab das spiel eher nebenbei verfolgt, im übelkeitsdusel, vom bett aus. draußen dagegen war es wieder rappelvoll.

der „bildschirm“ ist inzwischen abgebaut, die tische und bänke hingegen, heute auch der schirm, tauchen tag für tag wieder neu auf. bin gespannt, was sich daraus entwickelt. ein olympiastraßendauercafé vielleicht?

so. nach einer woche endlich wieder ein frühstück genossen. genossen und vertragen, mit kaffee sogar. klingt nach rekonvaleszenz, und fühlt sich auch so an. ja.

hupen und hörner überall. blaulicht und leuchtraketen. ich wünsche eine gute nacht.

guter witz

draußen vor der tür, an der türkischen straßenecke, hat sich die bildschirmgröße seit dem letzten spiel ungefähr verzehnfacht. man arbeitet jetzt mit einem beamer und einer tischoberfläche, dem halbfinale angemessen. die gruppe ist auch größer, sie hocken auf stühlen, bänken, getränkekisten und motorrollern. auch auf der straße. ist ja eh sonst nix los.

von anspannung keine spur. nur spannung, applaus und jubel überwiegen. auf beiden seitzen, die aber ohnehin da unten nicht auszumachen sind. alles durcheinander.

deutschland, sagt ein türke in der gruppe leise und aufmunternd nach dem ersten tor. für die  türken, versteht sich. und erntet sanftes lachen. wird ein bißchen geschubst. ganz liebevoll, versteht sich.

fairplay

das berliner finale heute abend in basel wird in neukölln ohne jeden zweifel – wie hier bei mir um die ecke bereits seit gestern riesig angeschlagen – ein riesiges fest.

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