am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

herz in der hose?

nicht nur fußballer verballern sich in interviews. ‚hinten raus hat ein bißchen die luft gefehlt‘, sagt gerade der nachwuchsboxer rene, der leider verloren hat. klingt aber irgendwie logisch. oder?

amtsdeutsch

Handy’s bitte aus!!!
kamera hatte ich leider nicht mit, irgendwie verlassen mich sowieso gerade alle meine speichermedien. nach der festplatte ist nun auch die sd-card hin. dennoch, man beachte nicht zuletzt die drei (!!!) ausrufezeichen.

ein gleißender mond
schneidet ein loch
in die nacht
eiskalt

ode an den kosmos

während ich warte, immer noch, auf die längst fällige absage antwort, steckt im briefkasten eine absage, wieder einmal, mit der ich nun wirklich nicht mehr gerechnet hätte. ein echter brief, richtiges papier. etwa drei monate her, die anfrage.
na gut, dann hätten wir das jetzt auch geklärt. und nur weiter so. ich kanns ja vertragen.

lahmer tag. andererseits hatte ich ja eigentlich vor, heute mal liegenzubleiben, nicht zu arbeiten. virenbedingt. dann war ich auf einmal mit dem rad unterwegs nach kreuzberg, schnell noch den receiver abholen, bevor es morgen anfängt zu schneien. wo ich doch eh nicht arbeiten will, paßt das doch ganz gut. dachte ich. aber grausig, dieser wind, dieser regen. (aber prima, dieser seemannspullover mit den ausfahrbaren ärmeln.)
morgen ist dann auch noch ein tag zum einfach mal nicht arbeiten. oder was auch immer. (schätze aber, daß ich irgendwie untauglich bin für sowas.) abwarten.

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