am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

etwas verwundert über die steigenden zugriffzahlen, mußte ich feststellen, daß ich mit dem laptopdiebstahl bei der netzeitung verlinkt bin. ohweia, jetzt ich bin blogosphäre. das ist ja mal böse.

draußen. ist eine heiße wand. undurchdringlich.

living in a box (23)

ziemlich ruhig heute. die maler waren seit samstag nicht mehr da. die dachdecker decken vermutlich irgendwo am anderen ende des gebäudes, weit weg von meiner wohnung. sie sind jedenfalls kaum zu hören. irgendwie war das mit dem einbruch der absolute tiefpunkt. seitdem ist alles taub hier.
ich habe aber auch anderes im kopf. vorwiegend denke ich über geld nach. hat da wer eine idee? ;-)

dies und das heute. erledigungen. vorbereitungen. basteleien. irgend etwas tun eben. balkon putzen, die neuen pflanzen umtopfen. fahrrad reparieren, darin hab ich ja langsam übung. hinterrad flicken geht schon ich ca. 20 minuten. diesmal wars aber der eine schaltungszug. materialermüdung der hülle, ausgerechnet am oberen ende. (naja, nach achtundzwanzig jahren vielleicht kein wunder.) ich hab das ding einfach umgedreht. der zug allerdings ist dabei ziemlich gesplissen, der hält nicht mehr ewig. von den vorderen drei kränzen benutze ich aber ohnehin fast immer den mittleren. so eine bin ich. kann nicht zählen.

zerstört die konzentration, dieses lauschen auf jedes geräusch, sobald es dunkel ist.
seit freitag. furchtbar.

zum frühstück paracetamol, die letzte.

living in a box (20)

dreist, sagt die polizei. und ich hätte schwein gehabt, daß ich, als ich irgend etwas seltsames gehört habe, zunächst in richtung balkon nachgesehen hätte. und nicht in richtung küche.
die spurensicherung macht alles ziemlich schmutzig.

kopfschmerzen, keine migräne. wut, die wie ein kranz auf dem schädel liegt. kein ausweg, kein gedanke, nichts.
und ich recherchiere dabei, ganz cool, welches der instrumente ich wohl als erstes verscherbeln sollte. die steeldrum vielleicht, die macht was her. hat damals fast 1000 gekostet, immerhin. soviel wie ein gutes gebrauchtes auto. oder besser die djembé? handarbeit, aber das fell ist gerissen. und das fell ist schließlich das wichtigste.
als erstes? aber ja doch, denkt mein blödes hirn. alle! das sambainstrumentarium werde ich nicht vermissen, conga und quinto aus fiberglas, sind eh nicht die besten, das berimbau herzugeben würde mir allerdings schwerfallen.
trotzdem. warum nicht? weg damit, nur weg. wozu das noch? ich töte die musik. endlich. scheint, als hätte ich das verdient.

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