am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

und?

ist das jetzt die sonne oder nicht? aber kalt, ich weiß. geht eben nicht alles auf einmal.

dateipflege

vorhin ein paar neue nummern ins mobiltelefon eingespeist und anschließend – weil ich grad so schön dabei war – auch etliche gelöscht. unwichtiges. oder berufliches, das sich mittlerweile überholt hat.
ein paar frauen auch. die eine, nach fast zehn jahren jetzt, ohne zu zögern. endlich. ich bin wirklich langsam, ich weiß. eine andere, die letzte, die ich im sommer noch gesehen habe. nein, die noch nicht. noch lange nicht. obwohl ich fast sicher bin, daß…
ja, was?

neukölln

es ist ruhig in neukölln heute nacht, auf dem weg nach hause.
ganz anders als im kino, wo kurz zuvor ein 15jähriger einem anderen jungen nach gefühlten acht bis achtzig stunden in den nacken geschossen hat. fast schon möchte man glauben, daß der film ihn uns erläßt, den schuß, den knall. wenigstens das. tut er aber nicht. nur das bild, aber das ist es ja auch nicht. das ist es nie. es ist der lärm, immer.
und das schweigen danach, die stille.

the colour purple

ich erinnere mich. es gibt einen grund, gewalt nicht mit gewalt zu beantworten. es gibt keinen grund, sie nicht durch und durch für wahr zu nehmen.
(aber das buch ist natürlich besser, um längen!)

toter tag heute, ich bin müde ohne ende. und ohne zu wissen, warum. dazu krank, eindeutig. klingt zumindest so, beim husten, und fühlt sich auch so an.

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