am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

geld

darüber redet man nicht. oder? also schreibt man auch nicht darüber. fertig. aus.

buschboat

im moment lese ich ja gerne wieder buschheuer. einmal hab ich sogar mit riverboat versucht, aber das liegt mir so gar nicht. keine ahnung, warum eigentlich (nicht).

luxus

jaja, erst groß rummaulen, und dann auf dem ramschtisch gleich zwei bücher abgreifen, zusammen über 7 euronen, obwohl bücher und alle sonstige luxusgegenstände derzeit nun wirklich ganz und gar verboten sind. so ist das eben, hunger und gier sind auf den unterschiedlichsten ebenen zuhause.

nächtliche recherche

eine beinah schlaflose nacht, in der zahlen eine nicht unerhebliche rolle gespielt haben. zahlen, die für leben stehen, so ist das nun einmal. aber über geld schreibt man ja nicht. also: alle überweisungen sind erledigt, oh wunder. der rest allerdings steht in den sternen. wir werden sehen. vielleicht sollte ich fürs hauptstadtblog mal in den suppenküchen berlins recherchieren. (und so vielleicht das anstehende porto für den briefstapel mit stipendienanträgen und agenturbewerbungen einsparen. ob das erlaubt ist?)

freigeschrieben?

viel text, für heute reicht es. der text muß liegen, braucht die nacht, wie ich, wie immer.
außerdem ist es eigenartig, mich an die frühen 80er zu erinnern. nicht unbedingt angenehm. keine wirklich gute zeit, damals. nicht für mich. obwohl es eine zeit wichtiger entscheidungen war, im nachhinein betrachtet. seltsam auch, wie beiläufig diese entscheidungen getroffen wurden. dem zufall folgend im grunde. als hätten sie sich selbst gefällt, ohne jegliches zutun meinerseits. nicht, daß irgend etwas grundsätzlich falsch gewesen wäre. nein, das ganz sicher nicht. aber da waren keine absichten, kein wollen, nicht einmal ein wünschen im spiel. es war alles so, als gäbe es das gar nicht. nicht für mich zumindest.
und ich könnte nicht einmal sagen, ob das heute grundlegend anders wäre als damals. keine ahnung. vermutlich nicht, streckenweise zumindest. wer ist schon frei?
aber das sind die dinge, die plötzlich freigeschrieben werden können, mit einem harmlosen kleinen lesetext. der noch dazu recht amüsant daherkommt, am ende.

heute morgen

sonne in berlin, tatsächlich, blauer himmel und licht. und schon fühle ich frühling, eindeutig. das ist so, immer wieder, jedes jahr. ich kann einfach nicht anders. für mich fängt jetzt der frühling an, so gut wie zumindest. ich warte stündlich darauf, von jetzt an. ich bin schon irgendwie bekloppt, ich weiß.
und jetzt: zurück an die arbeit. licht geht eh gleich wieder aus. (die sonne, meine ich. ich bin ja nicht unrealistisch.)

to block

arbeiten, insbesondere schreiben, weil es sein muß, heute noch, jetzt gleich. das ist nicht immer leicht, auch für mich nicht. alle jubeljahre erwische ich ein dumpfes loch, das nicht viel entstehen lassen will. vielleicht auch alle paar wochen, keine ahnung. statt dessen wuchern dann die üblichen vermeidungsstrategien ins unermessliche. schöpferische pausen, sollte man diesen vorgang am besten nennen, sonst gibt es am ende überhaupt kein entrinnen mehr. anfühlen tut es sich natürlich dennoch wie ein block. und da hilft nichts, denn das ist es ja auch.
lustig ist allerdings mitunter, was an ergebnis herauskommen kann, das so vorher nicht im geringsten geplant war. die simple google-recherche nach einem ganz bestimmten namen zum beispiel. die frau, bei der ich vor über zwanzig jahren gewohnt habe, als ich zum ersten mal in (west)berlin war. der ist mir seit ich hier bin zwar nicht zum ersten mal eingefallen, der aber bislang hat google nichts gebracht. unmöglich eigentlich, denn nun stellt sich auf anhieb heraus, daß die betreffende seit geraumer zeit internetbegeistert ist. neben dem beruflichen finde ich sie außerdem auf einer percussionsseite, wo sie als lehrerin ausgewiesen ist. seltsam, wie man sich so weit voneinander, völlig ohne jeden kontakt, derart ähnlich betätigt. auch sie hat architektur studiert, aber das wußte ich ja. (und nun? verlinkt man in dem fall, um sich finden zu lassen? schreibt man? gehe ich zu einem trommelkurs? japanisch immerhin, das kenne ich noch gar nicht. oder tut ich gar nichts, nach all der zeit? – ach, ich bin so unfähig, in solchen tagen zumindest.)
weiter im text!

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