ob in blogs oder anderswo, irgendwann ziehen (online)veröffentlichungen ihre konsequenzen nach sich. höchst amüsant ist diese (uralte) kolumne von der kollegin barbara wenz. beinah noch lustiger allerdings die reaktion, die sie nun offensichtlich provoziert hat. (ich hoffe, madame geht nun nicht für immer offline. ;-)
material
zu den überaus übelsten verfallserscheinungen des älterwerdens gehört meines erachtens nicht unbedingt die mehr oder weniger stetige gewichtszunahme oder aber das nachlassen der oberflächenspannung der haut, sondern vielmehr das langsame und mitunter schmerzhafte zerbröseln des basiszahnmaterials im hinteren bereich. und das während des ganz und gar alltäglichen gebrauchs. brot und käse quetscht sich in die unpassenderweise vorhandenen ritzen, ebenso salat und gemüse, selbst joghurt schmerzt. kaltes eis und heißer tee verbietet sich von selbst. alles wird mit vorsicht behandelt, und dennoch ist der verfall eindeutig unaufhaltsam fortschreitend. stündlich sozusagen, daran besteht nicht der geringste zweifel.
währenddessen ist der durch den sturz verpaßte zahnarzttermin auf januar verschoben, und die krankenkasse hat die anstehende rettungsaktion anstandslos bewilligt. das läßt einerseits hoffnungsvoll in die zunkunft blicken, andererseits jedoch vergehen bis dahin noch einige wochen. und ich werde älter und immer älter dabei.
schrauben
ach so, die maschine ist heute nachmittag dann auch wieder geradegerichtet worden. keine zwei stunden herumschrauberei, aber in der kälte, dem regen eben. bah!
zweierlei erkenntnis hat sich im übrigen dabei gefunden:
1. erscheint mir die rad-gabel-lenker-konstruktion in ihrer gesamtheit nun um einiges klarer.
2. tauchte wiederum dieser radfahrer auf. wegschmeißen, raunt er diesmal, während er uns schon des rücken zuwendet. eigenartig manchmal, diese neuköllner.
nachtrag: lesung
eine wilde nacht gestern. weniger die lesung, die vergleichsweise harmlos war, – sorry, jungs! lediglich die bocksprünge des jungen herrn ix haben mich nachhaltig beeindruckt. – als vielmehr die nacht eben, die darauf folgte. war eigentlich vollmond oder etwas ähnliches? (mehr wird nicht verraten. ;-)
gut, daß es (noch) kein (versehentliches) live-blogging direkt aus dem hirn auf den screen gibt. denke ich immer wieder, nach solchen nächten. der literatur hingegen würde es vielleicht auf die sprünge helfen, wer weiß.
die leselokalität gestern war im übrigen reichlich skurril. etwas heruntergekommen, sodaß man die räumlichkeiten lieber nicht bei tageslicht sehen möchte. dazu ein schlauchartiges gebilde, an dessen einem ende sich die bühne, noch dazu ausgerechnet in einer ecke, befand. die gelegentlichen tonprobleme kamen so gesehen nicht von ungefähr.
andererseits ist bessermachen ja bekanntlich nicht ganz so leicht. und damit gut.
müde & taub
der ‚muskelkater‘ läßt langsam nach, nur das bein ist noch ein wenig müde. ich auch, muß ich sagen. das angekündigte eingeschobene ‚wochenende‘ hat tatsächlich stattgefunden, mit viel schlaf und sonstigen nichtigkeiten. kaum arbeit, nur das allernötigste. und so werde ich es wohl noch bis ins richtige wochenende halten. auch wenn das gewissen bereits wieder lauthals… na, was solls. auf dem ohr bin ich einstweilen einfach mal taub.
müde & taub
der ‚muskelkater‘ läßt langsam nach, nur das bein ist noch ein wenig müde. ich auch, muß ich sagen. das angekündigte eingeschobene ‚wochenende‘ hat tatsächlich stattgefunden, mit viel schlaf und sonstigen nichtigkeiten. kaum arbeit, nur das allernötigste. und so werde ich es wohl noch bis ins richtige wochenende halten. auch wenn das gewissen bereits wieder lauthals… na, was solls. auf dem ohr bin ich einstweilen einfach mal taub.
