das leben ergänzt das schreiben. und umgekehrt.
rechtsverschreibung
wahrlich rechtschreibflexible bürokräfte sind in der welt tätig. das alles kam heute in einer einzigen mail vor, die insgesamt gerade einmal vier zeilen umfaßt:
… vielen dank für…
Bitte Achten Sie darauf, das Sie…
… werden Sie darauf Aufmerksam gemacht, das Sie…
aber gut, ich hab ja verstanden.
jedefrau
frau folkerts gibt den tod im diesjährigen salzburger jedermann. na, das freut mich aber. endlich mal was anderes als immerzu dieselbe olle lena.
wip – fleißarbeit
die arbeit frißt die zeit, so soll es sein. ich vergesse ich alles andere, es bleiben nur die fragen nach kommata und inhaltlichen konjunktionen. ein punkt oder ein komma? ein ‚und‘ oder ein ‚doch‘? oder gar nichts von all dem. fleißarbeit. seiten fressen, und dabei darauf achten, daß er spürbar bleibt, der text. sonst wird das nichts, wie alles andere. immer wieder.
die zwei szenen von gestern sind durch. folgt eine mächtige von etlichen seiten für morgen, auf die ich heute schon keine lust habe. aber wie habe ich gestern so schön gesagt? bücher haben anfang und ende, und eine seite kommt nach der anderen. weiter ist nichts.
don't hesitate
Fuck Your Fear (The Walkabouts)
als spruch des tages, sozusagen!
don’t hesitate
Fuck Your Fear (The Walkabouts)
als spruch des tages, sozusagen!
wip – eisern
es hilft nichts, es muß ja. was in mir tobt, entzieht sich meiner kenntnis. es läßt sich auch nicht ändern, nicht jetzt. vielleicht nie. was bleibt ist die arbeit, die sich zieht. es nicht leicht derzeit. es gibt zuviel anderes, im hirn, im herzen. (und icq tut das übrige.) aber die seiten sind numeriert, das ist von vorteil. bücher fangen vorne an und hören hinten auf. so gibt es eine richtung.
zwei weitere szenen, immer schön der reihe nach, wie langweilig. szenen, die morgen ganz sicher noch einmal dringend zu überarbeiten sind. aber jetzt geht nichts mehr.
sie habe mich noch nie so fröhlich gesehen, sagte mir gestern jemand. ob es mir gut ginge. ich weiß keine antwort, auch heute nicht.
aber ich träume. ich bin ein maiskolben, frisch gegrillt, und esse mir selbst die körner vom leib. übrig bleibt der harte, ungenießbare kern, der üblicherweise weggeworfen wird. doch das ist sicher keine antwort.