am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

neues berlinblog

seit einigen tagen erst ist es eröffnet, Berlin Retour im rahmen von Europas Stadt Blog, das sich zum ziel gesetzt hat, alle möglichen stadtblogs unter einem dach zu vereinen. ein wenig planung ist der berliner eröffnung vorhergegangen, vor allem in bezug auf das optische erscheinungsbild. (das möglicherweise dennoch hier und da verbesserungswürdig ist, ich weiß.) nichtsdestotrotz geht es derzeit freudig an die arbeit, und ich bin natürlich dabei. weil berlin mir im großen und ganzen immer noch ein fremdes ist. es gibt also viel zu tun.
von mir heute zum thema: Mahnmalspaß

mitarbeit schreibwütiger, bildbefähigter oder sonstwie veröffentlichungswilliger berliner blogger (oder auch nicht blogger, wer weiß?) ist im übrigen höchst willkommen. gute ideen gibt es zuhauf. info und kontakt: hier

zwischen allen stühlen

anfangs zerrissen zwischen entscheidungsgewalten, inzwischen beinah eine art heimat. überall zuhause. und nirgends dazu.
ist das berlin?

stilübungen

hin und wieder ist es angesagt, sich auch auf gebieten umzusehen, die mir auf anhieb nicht unbedingt erreichbar erscheinen.
zum beispiel:
„Er küsste sie leidenschaftlich und übernahm die aktive Rolle, weil er sich einfach nicht mehr zurückhalten konnte. Doch Tatjana, die sich eng an ihn schmiegte, war damit durchaus einverstanden.“
oder:
„Ihm war bewusst, dass alles viel zu schnell ging. Aber Lyndseys lustvolles Stöhnen riss ihn mit.“
scheinbar geht es hier um schuldfragen, zumindest aber um klärungen grundsätzlicher natur. wer hat angefangen? wer darf überhaupt anfangen? oder so ähnlich.
doch das ist es nicht, wonach ich suche. vielmehr erweitere – oder vermindere? – ich mein vokabular.

bloggereien (3)

eigentlich ist es gar keine bloggerei, eher eine chaterei, ein forumsgedudel. es ist auch schon ein paar jahre her, zu modemszeiten, mit einem alten 386er begangen. also wirklich schon eine ziemliche weile.
die illusion, die offensichtlich jeden einmal erwischen muß, im netz, die vermeindliche verliebtheit, plötzlich, wie aus dem nichts. gefangen. das internet als segensbringer, als kontaktmedium, das mit leichtigkeit über hunderte von kilometern hinweg funktioniert. bis in die ferne, südlich gelegene stadt, die man im grunde noch nie leiden konnte. nun aber, was solls? da ist etwas, mit einem mal, auf das man nicht mehr zu hoffen gewagt hatte. alles scheint zu stimmen, bis ins letzte, es muß nur noch getan werden. doch das nur am rande, das ist eine andere geschichte. diese blase platzt immer, zum glück. mal mehr, mal weniger schmerzhaft. dannach hat das internet seine unschuld verloren, ein für allemal. dann kann es weitergehen, irgendwie.
ein element jedoch ist, daß solcherlei geschichten ‚öffentlich‘ verhandelt werden. daß einem zugesehen wird beim illusionieren, daß es menschen gibt, irgendwo, in wieder anderen städten, kilometerweit entfernt, die wiederum ihre eigenen illusionen fahren. ein netz eben, eine falle. so gabe es kommentare, strategisch gefahrene attacken und andere häßlichkeiten im zuge dieser, meiner persönlichen entblödung, in der es wirklich an nichts fehlte. nur an wahrhaftigkeit.
wie gesagt, irgendwann platzt der knoten und virtuelles gras wächst zum glück recht schnell. der vermeintliche liebeskontakte zerbrach, schneller als ich zu hoffen gewagt hatte, und die netzstrukturen suchten sich andere mittel und wege. andere ziele auch. allein die erfahrung blieb, ein kleines häufchen seufzen, ob der vertanen zeit. und das verständnis, versteht sich, für die absurditäten, die es im netz alle so gibt. (mich eingeschlossen.)
bis irgendwann, monate später, eine der randfiguren unvermittelt wieder auftauchte. längst vergessen und überhaupt kein thema mehr. noch nicht einmal von herausragender wichtigkeit in der aktiven zeit, da gab es weitaus verheerenderes. eine der rotzfressen eben, die offensichtlich überall etwas zu melden haben und über ihre eigenen sites wie diktatoren herrschen. scheinbar. was man sich so ausdenkt, wenn man keinen anhaltspunkt hat. nichts weiter als das netz, die falle. dann erreichten mich ein paar wenige worte per mail. zusammengenommen eine entschuldigung, wie sie klarer und schlichter nicht sein könnte. kein wort der erklärung über das eigene hinaus. keine aufrechnung, kein wühlen in strukturen oder längst vergangenen vorgängen. nur aufräumen. saubermachen.
ich bin ehrlich beeindruckt. trotzdem überlege ich drei tage, bevor ich, ohne erklärung, ohne aufrechnung, antworte.
wir kennen und achten uns heute noch, obwohl wir uns nur einmal begegnet sind. und es wird besser und besser mit der zeit.

cultural carnival

bei allen himmeln, NEIN, es hat NICHT geregnet! inzwischen scheint sogar die sonne, und der himmel, der eine, ist blau, so blau.

mehr bilder, nicht nur rückwärtige ansichten, sondern vorwiegend vorderseiten, auf berlin retour.

hammer! der mörder?

die spuren sind eindeutig:

das ist blut:

sogar die arme susanne hat es erwischt:

doch auch die täterin ist besudelt:

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