am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

kinder, kinder

straßenfeste – insbesondere die der kleineren art, die oft genug zu kinderfesten mutieren – machen vor allem anderen eines: lärm! und weiter nix. ich kann mich nicht erinnern, jemals besonderen spaß daran entwickelt zu haben, auch als kind nicht. (selbst wenn das jetzt eventuell im kontrast zum gerade überstandenen karneval der kulturen stehen mag. ;-)
heute beispielweise gehen direkt unter dem hauseigenen balkon stundenlang eigenartige dinge vor sich.

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fortschritt

54%

ganz so schlecht sieht es also nicht aus. ich bezweifle allerdings, daß die am desktop erstellten word-XP-dateien den gering bemessenen arbeitspeicher des thinkpads überhaupt betreten mögen. mal abgesehen von word97, etwas anderes ist da nicht installiert. auch nicht installierbar, wegen der ebenfalls äußerst gering bemessenen festplatte. (40 MB?)

literaturfragen

nachtrag zu: fragen über fragen
1. das eine, das wohl unbedingt mit auf die insel ist Anne Michaels, Fluchtstücke. oder besser das immer noch ungelesene original: Fugitive Pieces.
2. außerdem werde ich nun seit tagen das bild des elterlichen ‚bücherschrankes‘ nicht mehr los. da gab es, neben einem hübsch roten bertelsmannlexikon: Leo (Lew Nikolajewitsch) Tolstoi, Krieg und Frieden (wegen Henry Fonda und Audrey Hepburn), Viktor Hugo, Der Glöchner von Notre Dame (wegen Anthony Quinn und Gina Lollobrigida) und natürlich Margaret Mitchell, Vom Winde verweht (wegen Clark Gable und Vivien Leigh). später kam noch ein schmales erzählbändchen von André Heller dazu, ich weiß nicht mehr welches. (aber wegen André Heller natürlich, der ja auch schon mal in filmen zu sehen war.) nein, ich schäme mich dennoch nicht zuzugeben, daß ich sie alle nach und nach gelesen habe.

zero

versuch einer wiederbelebung:

thinkpad, pentium II oder so ähnlich, lahm wie eine milchkuh und ohne chance auf internetzugehörigkeit. aber immerhin balkonfähig. falls es denn noch einmal laden sollte…

service-call

anruf von gruner & jahr, vertriebsabteilung GEO, abendschicht. wegen des probeexemplares, ich verstehe schon. es war umsonst, es gab keine verpflichtung. aber man hat meine adresse, meine nummer sogar. man wähnt mich interessiert.
komisch, seit ich sowas von der anderen seite kenne, auch um die hintergründe weiß, kann ich nicht mehr lachen über das gesäusel. alles zu durchschaubar. wie die dame mit süddeutschem akzent darum kämpft, wie sie mit sich ringt, ein ‚ja, vielleicht‘ herauszuholen, herauszuhören. wo ich doch mehrmals deutlich ’nein‘ sage.

geldgeschichten I

das angedrohte bankgespräch fand heute mal nicht statt. zumindest gehe ich davon aus, da ich bislang nicht zurückgerufen wurde. immerhin ist freitag, nachmittag mittlerweile. was widerrum bedeutet, daß mir das wochenende versaut ist, zumal auch noch die steuern und andere geldgeschichten anstehen. eine elende konstruktion, dieses leben.

neue, alte projekte

kaum nachzuvollziehen, welche türen sich schließen und welche hingegen sich unvermittelt öffnen. es gäbe soviel zu tun, nicht zuletzt das berliner winterbuch zu überarbeiten, fertigzustellen. na, zumindest verlagsfertig. das wäre wichtig, neben all dem anderen kram. und was passiert? der steinbruch belebt sich wieder, von einer sekunde auf die andere. den hatte ich fast schon abgeschrieben. ein projekt, halbverhungert, lange vor dem winterbuch konzipiert. nummer sieben also. na, mal sehen, das wenigste ist ja bislang ausgearbeitet. gerade mal zwei, rein fragmentarisch also. (tapfer weiterklicken!) aber immerhin, eine ist bereits im herbst hier erschienen.

fragen über fragen

1. you’re stuck inside fahrenheit 451, which book do you want to be?
immer das, an dem ich gerade schreibe. notgedrungen.
2. have you ever had a crush on a fictional character?
nein. aber manche der eigenen kreationen haben mich schon bis tief in die nacht verfolgt.
3. the last book you bought is:
– Susanne Riedel: Die Endlichkeit des Lichts.
– Elfriede Jelinek: Die Klavierspielerin
– Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen
– Marianne Fritz: Was soll man da machen.
4. the last book you read:
– Connie Palmen: Die Erbschaft
– Gilles Deleuze/Félix Guattari: Rhizom
5. what are you currently reading?
ich bin parallelleserin, demzufolge also eine liste.
– Volker Hage: Zeugen der Zerstörung
– Benjamin v. Stuckrad-Barre: Deutsches Theater
– Régine Robin: Berlin. Gedächtnis einer Stadt
– Sogyal Rinpoche: Das tibetanische Buch vom Leben und Sterben
– Susanne Riedel: Die Endlichkeit des Lichts
6. five books you would take to a desert island:
ach nein, nicht noch eine liste… ;-)
vermutlich aber die, die ich ohnehin gerade lese. die anderen kenne ich ja alle schon.
oder vielleicht doch die bibel?

ach nein, es erfolgt auch keine weiterreichung des staffelstabs. wer mag, möge sich bedienen.

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