am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

etwas greift mir tief in den rücken, ziemlich weit unten, von hinten zwischen die hüftknochen. es umfaßt meine wirbelsäule und zerbricht sie, reißt sie aus wie einen pflanzenstengel. da ist noch viel saft.
entwurzelt, denke ich. und weiß zugleich, daß ich gar nicht schlafe. nur träume. (darüber hinaus glaube ich nicht an die verwurzelung von menschen.)

blog-ich-mich?

das kommt davon, wenn man den ganzen abend freigiebig feuer verteilt, nur weil es dort so arschkalt ist. (irgendwie eine nette geste, oder?) und dunkel dazu, je später der abend. aber engl macht licht.
am nächsten tag ist dann die stimme eine oktave gerutscht, wenigstens, die kehle kratzt, und man hat trotzdem einen kater. ich zumindest. von den vielen, um mich herum verschnorrten zigaretten. und nicht etwa, weil ich nicht – wie immer – bis ganz zum schluß stocknüchtern gewesen wäre.

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