am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

nicht viel los. ich telefoniere und surfe im netz. arbeite nichts, aber auch überhaupt nichts. kein wäsche runterholen, kein staubsauger anschmeißen, erst recht kein küchewischen. die pflanzen können froh sein, wenn wenigstens sie heute noch ein bißchen wasser kriegen.

fürs wochenende stünde eine ganz bestimmte story an. da bin ich ja mal gespannt.

aber jetzt schalte ich aus. aber subito!

jetzt aber schluß. kein wort mehr, kein gedanke. nur noch spülen und dann vielleicht tv. morgen ins büro und einfach alles easy laufen lassen. danach nix. höchstens mal wieder saugen und die küche wischen. das katzenklo vielleicht. die wäsche hängt auch seit bestimmt zwei wochen auf dem boden.

also, es reißt wirklich nie ab.

eigenartiges tun, derart alte texte auszugraben, tatsächlich, um sie frisch zu bearbeiten. uraltes material, seit mehr als fünf jahren liegt es danieder. verschollen, irgendwo, eine gnadenlose festplattenleiche. aber mehr schon lange nicht mehr. für zu schwer befunden, seinerzeit, im alltagsgewusel nicht zu bewältigen. ein ding der unmöglichkeit. und somit vergessen, nach und nach. aufgegebener stoff. verhungert.

derzeit druckt sich das ganze in siebenfacher ausfertigung. es ist anders geworden, vermutlich, ganz anders als ich es damals vielleicht gedacht habe. aber was hatte ich gedacht?

woher soll ich das heute noch wissen?

die zeit war knapp, die stimmung nicht die beste und überhaupt. ich kann nicht beurteilen, was ich da fabriziert habe. nicht im geringsten. früher hätte ich einen solchen rohen text niemals rausgegeben. und jetzt?

ich vermute schon. tatsache. was soll schon passieren? außer daß sich die sieben allesamt fürchterlich langweilen? so ist das leben.

bin mir immer noch unerträglich heute. arbeite aber.

manche tage sollten am morgen schon am besten gar nicht stattgefunden haben. da hilft dann nur arbeiten, arbeiten, arbeiten. immerhin, genug zu tun ist ja.

ein montag eben.

hatte ich erwähnt, daß ich gestern neben bohlenbüchern und wackeldietern lesen mußte? it’s neverending! somehow! ;-)

nach dem spiel ist vor dem spiel. die nächste deadline schon am freitag. lyrik diesmal. ich wühle in hunderten von gedichten. nein, ich wühle gar nicht, nicht mehr. ich habe schnell gefunden. noch nie habe ich schwierigkeiten gehabt, mich zu entscheiden. ein vorteil zumindest. ich weiß immer, wann die sache gelaufen ist. ich drücke mich manchmal, es auch auszusprechen. aber das ändert letztendlich auch nichts.

jetzt fängt die arbeit an, denn ich habe arbeit gefunden. texte, die seit jahren liegen und warten. das also muß jetzt sein, anders geht es nicht. gut, ich hätte anderes auswählen können, besser entscheiden. vielleicht. aber nein, ich entscheide mich, ohne mir dabei zusehen. immer. und bislang war noch nichts jemals von grund auf falsch. manchmal reicht die zeit nicht. oder das vertrauen. mitunter scheitert die umsetzung, kläglich, das muß ich zugeben. oft genug tue ich auch einfach gar nichts, so als hätte ich überhaupt nicht entschieden. das ist übel. wenn ich nur selbst weiß, was schief gelaufen ist. daß etwas schief gelaufen ist.

aber alles das ändert ja nichts. letztendlich. oder?

immer diese saudummen fehler auf den seiten hier. die dann auch noch stunden dauern und dauern und dauern. aber jetzt funktioniert er dann auch wirklich, der STEINBRUCH. und zwar von überall.

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