am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

transfer

selbst das wetter mag mich nicht. die vorstellung allein, morgen mit dem motorrad ca. 600km durch wechselnden regen autobahn zu fahren. da kommt keine freude auf. tatsächlich würde ich lieber hier bleiben, es ist noch so viel zu tun. statt dessen also rase ich gen osten, nur um am nächsten tag in einem fremden auto, zusammen mit fremden menschen wieder zurückzubrettern. um am montag wieder pünktlich im büro zu sein. um danach dann erst all die dinge zu erledigen, die mir jetzt gerade auf der seele brennen.
ich weiß genau, wenn ich dann in berlin bin, wird es genauso sein. ich werde bleiben wollen. dumme vorstellung. dazu die leere wohnung, in der ich nachts kampieren muß, fast wie in einem zelt. schlafsack, isomatte, kochgeschirr. nein, letzteres nicht. aber trotzdem.
vor allem, daß es bin ende des monats so weitergehen wird. jedes wochenende, dreimal noch. und ich weiß genau, was dann kommt. 1000%ig! existenzangst. nackte. die frage, wie lange das geld reicht, fürs erste.
es hilft ja nichts, alles nicht. ich suche mir jetzt mein zeug zusammen, die gummistiefel, das regenzeug. kartenmaterial und zahnbürste. eines nach dem anderen.

zuviel

alles ein bißchen viel dieser tage. als das gewitter anrollte, sturmlos hier in dieser gegend, nur wolken, regen und blitzlicht. in dem moment setzte die müdigkeit ein, oder der schmerz, hinten im kopf. nicht unerträglich, vor allem mit simpelsten mitteln zu bekämpfen. 2 x paracetamol ist genug. aber auch das ist migräne. müde in einer dumpfen welt zu hocken, nicht zu wissen, aber zu suchen, natürlich. ohne zu ahnen.
keine weiteren wohnungsdemontagen heute. das wäre zuviel. des guten? dieser zusammenbruch allerorten. diese leere im hirn. das hat auch was. natürlich hat es was. aber was?

noch ein umzug. vielleicht nicht gleich sofort, aber auf lange sicht ganz bestimmt. hierher! (light-inside)

durchgesehen

so schlecht sind sie gar nicht, die bilder, die (s)ich hier eher zufällig zusammengefunden habe(n). lange zeit hab ich mich diesbezüglich zurückgehalten, vielleicht hat es mich auch einfach eine weile nicht interessiert. bilder statt worte, das ist ja nicht wirklich so mein ding. auch jetzt gibt es lediglich ein paar alltagsnahe berlinbilder. für mehr langt es derzeit einfach nicht. aber es fängt an wieder spaß zu machen.

opening

kein großartiges design, das kann ich gar nicht. hier also die minimale blogversion, fürs erste. kleinigkeiten werden sich vielleicht noch tun, irgendwann, aber sicher nichts besonderes.
außerdem steht der andere umzug, der eigentliche, persönliche unmittelbar bevor. ich hocke zwischen kisten und stapeln, es staubt und müllt um mich herum. interessant, die dinge nach größe zu ordnen, nach material vielleicht, aber nicht mehr nach thematischer zugehörigkeit. außerdem wird offensichtlich, was zuerst verpackt ist, entbehrlich, offensichtlich. die musik war dabei, oh wunder. was länger bleibt, ein wenig zumindest, sind die bücher. aber morgen vermutlich, da hilft nichts. was also bleibt bis zum schluß? der pc, denke ich. und der fernseher, du liebe zeit. aber mehr kultur schaffe ich derzeit nicht.

sommerzeit. nicht viel los im büro. gestern migräne. heute? mal sehen. bin nicht sehr wach, nicht sehr parat. später nach berlin, letzte basisarbeiten ausführen/lassen.

beim packen ein altes spielzeug für die katze wiedergefunden.

selbstgebastelt mit einer glocke dran. früher ist das tier danach gesprungen, so hoch wie mein gesicht. aber auch jetzt interessiert es sie noch, immerhin. ein guter fund also.

es glockt vor sich hin, im nebenzimmer, während ich denke, daß ich das teil über nacht besser verstecken muß. dann glockt es auf einmal nicht mehr. lisa hockt da, hat das ding fest im maul. an dem bändchen kann ich ziehen, sie läßt nicht los. wahnsinn, dieser einsatz. denke ich.

aber die katze hockt weiter, auch wenn ich nicht ziehe, sie starrt auf den boden, paralysiert. die glocke scheint an ihren lippen zu kleben. mir kommt ein verdacht.

und so ist es. ich muß hinter ihr herhechten, ihr ins maul greifen und von dem feststeckenden ding befreien. das macht spaß. mir. und ihr.

danach ist sie kaum zu halten, so wütend ist die auf die blöde glocke. beinah wäre sie wieder so hoch gesprungen wie vor 16 jahren. zumindest war ihr anzusehen, daß sie es gewollt hätte. vielleicht hat es sich für sie auch so angefühlt. wer weiß.

jetzt hab ich doch tatsächlich auch von butter geträumt.

sie war in plastik eingeschweißt, und ich habe sie eher zufällig mit einer schaufel aus reichlich erdreich dicht an einer alten roten ziegelwand ausgegraben. da war noch mehr, alte pullover und t-shirts. und ein künstliches haustier, eine mischung aus insekt und hamster aus metall. das hätte ich besser nicht aktiviert, dachte ich noch, zwischen traum und aufwachen.

was solls.

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