der hier macht mir im moment überhaupt keinen spaß, weil er mich einfach nicht kommentieren läßt, sooft ich es auch versuche.
Monat: Juni 2005
trefflich
nachdem es sich bei der ‚bühnen’gestaltung des diesjährigen bachmannpreisschießens um ein überdimensioniertes mensch-ärgere-dich-nicht-spielfeld handelt, weiß ich nicht mehr, ob ich tränenlachen oder doch lieber wutschreien soll.
der einfachheit empfehle ich einen blick auf die autorInnen. oder besser noch, auf die texte, die peu a peu nach bestandener vorlesung eingestellt werden.
digitale gräben
offline ist hierzulande die ostdeutsche frau mit geringer bildung. sagt eine studie, sagt der tagesspiegel heute. irgendwie nix neues, oder?
[nachtrag: wie wohl das verhältnis männlein – weiblein unter bloggern sein mag? (verhältnis im mathematischen sinn!) ich seh ja da auch eher schwarz für die weibchen.]
fremdbloggen
noch ein kurzes update zum thema CSD auf Berlin Retour. und jetzt schleunigst die kartoffeln aus dem ofen holen.
rundlaufen
ein recht gelungener tag eigentlich. der heutige lesemarathon ist vorerst gut überstanden. hin und wieder habe ich lachkrämpfe gehabt, auch einiges fassungsloses staunen hat mich erschüttert. alles in allem aber war es besser als im letzten jahr. behaupte ich jetzt einfach mal ganz und gar unbewiesen, ist ja nur ein blog hier.
in between habe mein nun wieder reibungslos rundlaufendes fahrrad aus der werkstatt erlöst. seltsam, wie hier mitunter geschäfte gehandhabt werden. keine quittung, keine rechnung, nicht einmal nach meinem namen hat der schrauber gefragt, gestern. aber alles ist okay, sogar die hinteren bremsklötzchen hat er noch gewechselt – also rechts nach links und links nach rechts – weil die schon etwas schief geschrubbt waren. ohne es überhaupt zu erwähnen, ich habs nur am plötzlichen quietschen gemerkt.
dann noch schnell zwei bewerbungen, eines davon scheint mir gut zu passen. mal sehen.
und jetzt? hormonzusammenbruch, eine blutige angelegenheit, wie immer. und morgen soll es heiß werden, richtig brüllend. ich denke, ich werde mir einfach den ganzen tag vorlesen lassen. vielleicht auf dem balkon, das wär doch was. aber nein, es gibt da schon noch ein paar termine. und ein bißchen was zu tun sowieso. ach, was solls. man soll den tag ja nicht vor dem abend schimpfen.
tv – wettlesen
alle zeitpläne umgeschmissen. morgen kein unterricht, aber dafür das alljährliche preislesen in klagenfurt, wie auch in den tagen darauf. (diesbezüglich lohnt sich wohl ein blick in Volltext – der Zeitung für Literatur, was ich durchaus fett zu bestätigen weiß.)
darüber hinaus gibt es heute abend fisch, aushäusig. was aber eher nichts mit literatur zu tun hat, sondern mit Berlin Retour, dem jungen, aufstrebenden berlinblog.
nachtrag, nachlese
recht eigentlich ist der hier ganz am ende erwähnte zigarillo in seiner ganzen pracht und wahrhaftigkeit eine zigarre, und zwar die kleinste, hangemachte zigarre, die derzeit auf dem markt ist. das hat mir die zufällig anwesende auch im buch vertretene autorin, die ich zu allem überfluß zu verlinken vergessen habe, heute freundlicherweise elektropostalisch mitgeteilt. (was alles zusammen hiermit nachgeholt und richtiggestellt sei.) und festgehalten werden muß in diesem zusammenhang auch, daß es in berlin recht eigentlich viele linden gibt. jawohl.