am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

spiritus sanctus

beim frühstück, nach dem frühstück, den ganzen morgen im grunde auf dem balkon, versteckt hinter dem tomatenwald. musik, die einen radius um mich zirkelt, mich schützt, aber nicht völlig abschirmt. von unten andere musik, die vorbeifährt, zügig zum glück, rollergeheule und kreissägengepfeife von weit, hundegebell und darauf folgendes männergebrüll. (hundehalter in neukölln sind eine eigenartige spezies.) modeschimpfwort live erlebt und damit verifiziert: schwabenkind. (es ist soweit, jetzt auch in neukölln.) erste bienen, die von den blüten naschen. das buch von gestern fertiglesen. zum abschied die tomaten hochbinden, sie rüsten für die kommenden stürme. dann gießen und geizen. bei all dem einen grandiosen pickel am kinn haben, als wäre ich in der pubertät. so alt bin ich oder so jung heute.

jetzt an die arbeit.

3 Gedanken zu „spiritus sanctus“

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