tango ist eine art hölle, mitunter wird gegrillt. ganz sanft und leise, mit permanenter spaßerwartung vor allem. das ist so von grund auf nicht meins, dass ich manchmal gar nicht mehr weiß, was ich da noch verloren habe. vor allem, wenn ich aufgrund der kursbeschreibung eine andere erwartung hatte, zudem von dem allerersten kurs gleich derartige fußschmerzen habe, dass eigentlich nichts mehr geht. dann rettet mich wenig, nur noch die flucht. so wie immer, wie vor hunderten von jahren. und schon steht ich da, wie der olle tangotrottel, der ich heimlich sowieso bin, immerzu.
unbelehrbar eigen. weil es so tief geht, so wichtig ist. viel zu wichtig, um es anderen zu überlassen, die interpretation wie die qual. das alles ist meins. das ist peinlich, und geht so schnell nicht vorbei. auch als ich längst gegangen bin.
erst als ich das motorrad zurückhabe, draufsitze und unterwegs bin, einfach so. denn zu der lesung am wannsee schaffe ich es natürlich nicht mehr. erst als ich die ersten motorradgrüße des jahres erhalte, spät genug. da dehnt sich die welt wieder, da darf ich wieder sein. allein, ohne allen die pein meiner nichtigkeit zu verkörpern. in diesem alten fleisch, das mich beherbergt. nur das.
und jetzt ist schluss.