am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

rechnen, kann ich nicht

eben mal auf den kalender geschaut und dabei festgestellt, dass meine innere zeitwahrnehmung sich irgendwann ein bisschen verdreht haben muss. statt zwei wochenenden vor der nächsten reise, wien, klagenfurt, münchen, gibt es nur eines. könnte ich nur etwas besser mit zahlen, da wäre mir das klar gewesen. noch elf tage bis zum ersten zugtermin, am morgen gegen zehn. als würden da zwei wochenenden reinpassen.

ich muss also kleiner denken. nicht alles schaffen wollen, was ich in dieser zeit unterzuzbringen gedachte. noch viel kleiner als sowieso schon. und klug sein, vorarbeiten. dabei ist das im grunde so unmöglich wie vorschlafen.

wenn nur nicht immer so viel zu erledigen wäre. alles muss ich mir selber sortieren, oft mir zwei oder drei extraschleifen, weil sich immer wieder etwas ergibt. verschwundene unterlagen meiner verschwundenen rheumatologin, verwirrende infos auf buchungsseiten für den anstehenden mrt-termin, antwortresistente online-shops in fremden ländern. nur die wahllunterlagen habe ich doch noch zugeschickt bekommen und den vorgang nun also nun abgeschlossen. (spaß beiseite: ich denke, ich weiß inzwischen, warum das diesmal so unglaublich lang gedauert hat. ich hatte auf dem formular angekreuzt, dass ich es vorziehe, ohne jegliche anrede angeschrieben zu werden. also die letzte option, kein er, kein sie, kein non-bi. obwohl letzteres vermutlich am ehesten zutrifft. nein, ich wollte einfach nichts. und das hat dann offensichtlich ein wenig gedauert, bis man sich entschlossen hat, dieses mit einem „Herr/Frau“ umzusetzen. ist so halb gelungen, würde ich mal sagen. das heißt, tatsächlich exakt gar nicht, zu 100%.)

immerhin habe ich an diesem wochenende noch ein bisschen an den übersetzungen arbeiten können, das eine oder andere sogar fertigstellen, dass ich es abrechnen kann. im nächsten monat wird das eng, deshalb auch der schreck über mein wochenendmissverstehen. das wird wirklich eng. dazu kommt ja auch noch ein knie-mrt mit möglicher nachbereitung, weitere artzherumsuchereien nach terminen und überhaupt, offenen praxen. außerdem muss das motorrad zu inspektion, wo dann auch, endlich, weitere umbauten gemacht werden können. könnten, wenn es denn einen termin gäbe. gibt es wohl nicht, obwohl der wichtig wäre für die garantie. dann ist da noch das bauen, das weiterbauen meiner bücherregale. das entfällt wohl erstmal. und den tango, nicht zu vergessen, das kommt ja auch nicht unbedingt zuletzt.

im urlaub dann schreiben, logisch! oder?

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