am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

novella (25)

taumeln zwischen den welten. das ebook mit toben und wut bearbeiten, in alter wilder manier. immer unsicher, ob ich den grund überhaupt berührt habe. dann von der hauptfigur der novelle in ein mir völlig fremdes phlegma gezwungen sein. das hat sich in den letzten tagen schon eindeutig herausgestellt, der ist eben so. ich kann das nicht ändern, denn es ist gut, wenn die figuren ein stück weit sich selber schreiben.

spät heute nacht also noch etwas mehr als zwei seiten des ersten entwurfs in die neue fassung übertragen. in aller ruhe. aufbrechen und neu aufbauen, alles wie im fluß. wie eigenartig das ist.

ebook bauen (8)

wieder das soll, zirka zwölf seiten. über die hälfte ist geschafft. keine leichte sache allerdings, alles aus MEMORY. aus dem text also, den ich am meisten verhunzt habe in meinem leben. oder hat er mich ruiniert? was auch immer, das ist vorbei. dennoch gehört es dazu, irgendwie. und es sind eben auch nur zwölf seiten aus über einhundert. ein erträgliches maß.

kochen

wieder einmal wunderbare lebensmittel durch meine zubereitungsversuche mehr oder weniger vernichtet. und dann das mit dem salz, als wäre ich verliebt. darauf ein bier.

ebook bauen (7)

heute das soll erfüllt. gegen abend erst, es war fast schon dunkel. bis jetzt. mein arbeitsrhythmus ist mir selbst unattraktiv, aber egal. die beiden schwierigen fälle sind einigermaßen durch. war auch  gar nicht so schlimm. ich halte mich wieder an meinen plan, nicht allzusehr einzugreifen. sollte aber endlich parallel dazu anfangen, über die technik zu lesen und zu lernen.

auf dem letzten loch. (mit dem gürtel.)

novella (24)

nachdem seit ein paar tagen alles gelöscht ist, gerade eben ein bißchen mehr als eine seite geschrieben. diesen neuen anfang probiert, der mir seit tagen durch den kopf geht. ich weiß auch nicht. mir geht immer noch alles derart durcheinander. (immerhin ist da doch auch dieses ebook zu bauen.)

vielleicht hatte ich einfach nur keine lust, schon wieder bücher zu sortieren. und irgendetwas mußte sich heute abend noch bewegen. ganz einfach.

lesen und lieben

ich fürchte, ich verliebe mich gerade hemmungslos in jeanette winterson. (die offensichtlich neben ihrer „schriftstellerischen tätigkeit“, wie wikipedia das nennt, einen bioladen in london betreibt.) ein weiteres buch von ihr – Der Leuchtturmwärter – kam heute an, ich blättere es auf und da steht als kapitelüberschrift:

Eine anständige Geschichte hat Anfang, Mitte und Schluss. Mit diesem Modell habe ich jedoch meine Schwierigkeiten.

genau. so mache ich das jetzt. ;)

unruhe

in ermangelung einer irgendwie gearteten anderen ruhe sortiere ich heute abend wieder bücher. ja, das beruhigt. auch wenn es immer ein durcheinander bleiben wird.

vor vielleicht fünfunddreißig jahren, mit ungefähr zwanzig büchern im eigenen besitz, also zirka einem halben meter, und dazu vielleicht zehn oder zwölf platten (schallplatten, jawohl), sagte mein vater mir, daß das aufhören würde, irgendwann. daß anderes käme, wichtigeres, das leben, wie es wirklich ist, und man das mit dem büchern und der musik vergißt. zwangsläufig. er hat es ganz sicher anders gesagt, damals. ich erinnere mich nicht an den genauen wortlaut. ich erinnere mich an seine direktheit, seine traurigkeit, wie immer fast. nur noch mehr. und ich wußte genau, was er meinte. auch damals schon.

so gesehen bin ich heute reich. reich geblieben, denn es hat nicht aufgehört. ich lebe noch.

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