am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ebook bauen (6)

ich hänge, natürlich tue ich das. ich muß lesen und laufen dieser tage, und dabei nachdenken vor allem. außerdem zwischendurch ein bißchen geld verdienen, so ganz nebenbei. es könnte auch sein, daß es die beiden recht unbekannten texte sind, die jetzt anstehen. sachen, die ich gründlicher durchsehen muß, aber nicht allzu gründlich werden darf, um sie nicht total zu versemmeln. oder mich zu verzetteln. vielleicht hänge ich gar nicht, vielleicht drücke ich mich.

egal. es geht bald weiter, das habe ich mir versprochen.

p. s. heute morgen (in der meditation) ist mir übrigens ein titel oder untertitel eingefallen, der mir jetzt bereits wieder entfallen ist. etwas mit familie, fiktion und variation. ich weiß es einfach nicht mehr. auch an das beständige notieren muß ich mich erst wieder gewöhnen.

in der wiederentdeckung des lesealltags wiederentdecke ich das existenzielle darin. im lesen, im wort.

oh. heute bin ich acht jahre in berlin.

nicht macht mich so wütend wie staubsaugen, selbst wenn ich selber tue. selbst wenn ich mich aus einer unverkennbaren notwendigkeit, ja sogar einem grundlegenden bedürfnis heraus freiwillig dazu entschlossen habe. es macht mich dennoch wütend, dieses unfolgsame saugetier, das einfach nicht auf mich hören mag. dabei habe ich anschließend sogar noch das klo geputzt. war nur halb so schlimm, ehrlich.

diätstatus

der schreibtischalltag ohne facebook und twitter birgt eine große erleichterung in sich, obwohl sich zunächst beinah so etwas wie eine leere eingestellt hat. das war überraschend. doch jetzt ist alles ruhig, ich vermisse nichts oder zumindest nicht viel. die vier oder fünf sehr persönlichen kontakte mit menschen, die ich eben auch persönlich kenne, die sporadischen updates aus der fernen verwandschaft, mehr nicht. ganz besonders vermisse ich die vielen politischen meinungskriege der ewig gleichen gegnerInnen NICHT.

auch sonst ändert sich viel, eigentlich alles. ich habe viel zuwenig musik im haus, seit heute greife ich auf internetradio zurück, das ich mir vor jahren schon installiert habe, gekauft sogar, aber bislang kaum je benutzt habe. ich bin entzückt. ich wünschte nur, ich hätte wenigstens einen hauch von ahnung von klassischer musik. (nicht zum ersten mal.) gut, einstweilen tut es auch ein wenig jazz. (von dem ich ebenfalls nur wenig verstehe.)

sämtliche hosen, die ich besitze, rutschen mir inzwischen respektlos vom arsch. ich sehe aus wie vor fünfzehn jahren, nur ein bißchen älter natürlich. überhaupt könnte ich abhandlungen zum thema hautalterung verfassen, veranschaulichen sogar, trotz meiner extremen bindegewebsbegünstigung. aber fremd bin ich mir so nicht.

das sein, wie das atmen, braucht keine beweise. es kommt und geht und kehrt wieder zurück. immer.

plötzlich abstürzen. in die nacht hinein nur noch nichtig sein. es braucht nicht noch mehr beweise. einmal muß schluß sein.

ebook bauen (5)

warum ich spät abends mit der arbeit beginne und dann damit in die nacht hinein treibe, weiß ich nicht. auch mein geist ist im grunde am morgen frischer und später dann eher ein nervöses wrack. nicht gut eigentlich für korrekturen.

heute nur ein text, ein langer aber. den ich noch dazu kurzentschlossen ein klein wenig gründlicher überarbeitet habe. es kommen noch zwei weitere solche, bei denen mir das passieren könnte. passieren wird.

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