seltsamer tag am rand von irgendwas. und ich weiß nicht einmal, was.
engl
nicht net
nachteil der verbundenheit via twitter ist natürlich, daß man manchmal ziemlich genau mitkriegt, was die anderen gerade so machen. zum beispiel die frauen in hattingen, beim FrauenImNet-treffen. wäre ja schön gewesen, hat sich aber leider nicht ergeben. eine zugfahrt war einfach nicht drin, die mitfahrzentrale gab auch nichts her, und eine fahrgemeinschaft hat sich erst recht nicht ergeben.
so sitz ich denn nun hier, in berlin, und heule ein wenig in den mond. während es dort garten, bier und gute gespräche zu geben scheint.
morgen sollen es über zwanzig grad werden, am wochenende dann schon an die dreißig. ich glaube das kaum. es ist sommer, es ist juni. ja. der balkon ist fertig, die tomaten gedeihen prächtig. aber ich habe noch nicht einmal draußen gesessen in diesem jahr. musik gehört, gelesen oder gearbeitet. nein. nachts liege ich unter der herbstbettdecke, so wie den ganzen winter über. inzwischen allerdings ohne socken, immerhin.
sozioten
von der kunst der empathie habe ich geschrieben, nur kurz, eher so nebenbei, in einem kommentar. klar, daß ich gleich belehrt wurde: empathie sei gar keine kunst, es (sic!) sei angeboren. aber ja doch, ich weiß. jeder kann das, ausnahmslos. kinder vor allem. keiner wird als soziopath – oder sagen wir sozialidiot – geboren. dieses vermögen verliert sich allerdings mit der zeit. und manchmal habe ich den eindruck, diese energie fließt nahtlos in sinnlose wettkämpfe und glorreiche siegerposen.
throwing bones
aus der reihe der kleinen geschichten von früher: Der Krieg erreicht das Mädchen

