fünf tage noch. muss dringend frische misteln finden.
engl
the concept of dying
in general i’m not opposed to it. (conceiving ada)
denk mal drüber nach
dieser satz taucht neuerdings recht häufig in den HSB-kommentaren auf. leider hält sich so gut wie keiner daran, schon gar nicht vor dem abschicken eines kommentars. und die, die den satz selber schreiben, denken ebenfalls eher selten. leider. denn wenn sie das täten, bleibe mir sicher die eine oder andere kommentarkatastrophe, in der vor allem internes, unverständliches gezeter, gemecker und gekeife passiert, erspart.
da kann man auf solche solide diskussionskultur – zum selben thema übrigens – verdammt neidisch werden.
immer noch liegt mein ego im dreck. da, wo die geliebte es vor wochen schon hingeworfen und liegengelassen hat. ich überlege jetzt, es einfach dort zurückzulassen und allein weiterzugehen. was soll ich noch damit? soll es doch verrotten, so ist das sicher gedacht. all things must die. was sowieso das beste ist im leben. die möglichkeit zur transformation.
neulich im hsb
über die unmöglichkeit von kreuzkölln.
mit einer axt soll mir der kopf abgeschlagen werden. das funktioniert aber nicht. nicht mit einem hieb zumindest, wie man es vom henker gewohnt ist. oder gar sauber und schnell, mit einer guillotine. nein, es ist mehr wie bei einem baum, der gefällt wird. mein nacken wird mit vielen kleinen hieben bearbeitet, so wie bei einem stamm. darunter liegt das fleisch. es will aber trotzdem nicht klappen. später setzt dann jemand eine große säge an. eine baumsäge.
verdammmtes werkzeug

als ich gestern nacht, das heißt eigentlich heute morgen, wenn ich ehrlich bin, nach hause kam, funktionierte das licht in der großen kammer nicht mehr. eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich das überhaupt gemerkt habe, mitten in der nacht. da hatte ich in der kammer nichts zu suchen. das war vorher, am nachmittag. als ich das neue regalbrett an die schlafzimmerwand gebohrt habe. vorher hatte ich es noch zurechtgesägt und an einer stelle frisch verleimt, obwohl ich es ja fertig gekauft hatte. so ist das eben manchmal. alles schrott.
es ist ja immer wieder überraschend, wieviel verdammtes werkzeug man braucht, um ein einziges brett an die wand zu bringen. das liegt dann alles irgendwo auf dem boden rum, in drei räumen verteilt, wenigstens. und alles versinkt in chaos und staub. andererseits ist es natürlich ganz normal, das gehört dazu. da können sich alle saubermänner und hausfrauen noch so aufregen. das geht nicht anders.
nur, daß dann stunden später das licht in der kammer, wo mein gesammeltes werkzeug lagert, plötzlich den geist aushaucht, das gehört nicht zum programm. da besteht vermutlich auch kein kausalzusammenhang, das war einfach nur zufall.
kein zufall dagegen ist der verkohlte phasenprüfer kurz nach dem kurzschluss. so ist das, wenn man mitten in der nacht auf die idee kommt, am strom zu basteln. wenn man dann mithilfe eben dieses phasenprüfers elegant die beiden pole der lampenfassung miteinander verbindet. logisch. dann funkt und knallt es, sekundenbruchteile, es rieseln kleine fetzen auf das haupt hernieder, obwohl die sicherung längt raus ist, und ein hauch von hitze hallt nach.
schön dumm. die neue lampe heute hat aber alles wieder ins lot gebracht. 1,95 im baumarkt. einen zweiten phasenprüfer hatte ich ja noch.