am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

gute nachricht: ab sonntag ist sommerzeit! oder?

schraube locker?

beinah hätte es geklappt, gerade eben. beinah wäre das unmögliche eingetreten, allen erfahrungswerten und statistiken zum trotz. doch es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. also fand sie sich dann doch noch, die eine fehlende schraube im ikeabausatz. hatte sich in der plastiküte versteckt, in der das sammelsurium üblicherweise gelieftert wird, eingeschweißt in der hintersten ecke. also genau da, wo das reklamationspersonal immer behauptet, daß sie gewesen sein muß. die eine fehlende schraube.
andererseits. wie hat mein vater damals immer schon gesagt, wenn wir zusammen in der großen kiste kramten, in der bei uns alle kleinmetalleinzelteile landeten? wo eine ist, da sind auch zwei. wo zwei sind, sind auch drei. wo drei sind, sind auch vier. eine einfache rechnung, die sich beliebig steigern läßt. und eine wahrhaft positive lebenseinstellung. denn es stimmt ja nicht, wenn man es genau nimmt. mir zumindest hat schon ein paarmal die eine, letzte schraube gefehlt. aber nicht sehr oft, muß ich sagen. und meine kleinteilrestekiste ist auch viel, viel kleiner.

wetterwechsel

diesbezüglich hab ich doch irgendwie einen recht guten wechsel getan. regentechnisch von platz 1 auf 44 abgestiegen. das ist beachtlich und erfreulich. auch wenns jetzt grad nicht so toll aussieht. schneetreiben, schon den ganzen morgen. ist aber auch immer noch besser als eine geschlossene schneedecke. oder?

ansonsten zu müde für irgendwas. morgen wird hingerichtet.

so. letzte umbauarbeiten erledigt. der pc arbeitet sich wieder mit einem dumpfen u-bootgrummeln durch den tag, der zugriff aufs laptop steht auch endlich und sogar der sound ist wieder satt da. mehr war doch nicht. alles im lot.

totes land (40)

am anfang ist chaos. alles.
die namensgebung zieht zwangsläufig anderes nach sich. alter und berufe zum beispiel. mit figuren zu arbeiten, die keinen beruf haben, ist nicht besonders empfehlenswert. selbst, wenn das für die geschichte selbst keine rolle spielt. es gibt kaum menschen ohne beruf. und es gibt auch kaum menschen ohne arbeit, allen arbeitslosenzahlen zum trotz. selbst wenn dort millionen gezählt werden, die meisten tun dennoch etwas.
außerdem gilt es, die geburtsdaten festzulegen. es ist ebenfalls nicht besonders günstig, die figuren nicht ihrer zeit zu verorten. dazu gehören auch die geburtsjahre, zumindest, der eltern und der großeltern. die, der freunde und kollegen ebenso. ein zahlenspiel, das generationenspiel. oft genug nehme ich den taschenrechner her, manchmal schaue ich auch die sternzeichen nach. sollte aber nicht ins stereotype gleiten, weder in bezug auf die generationen noch in zusammenhang mit astrologie. oder sonstwas.
basisarbeiten also. und in diesem chaos schwimmt die story, steht und fällt mit den entscheidungen. kippt an dem einen oder anderen ende. schwebt und wartet. manches geht nicht, das steht jetzt schon fest. das alter der hauptfigur, die zeitstruktur, da paßt so manches nicht, wie ich will. und es läßt sich auch nicht passend machen. das ist schade, doch etwas anderes wird an diese stellen treten. das ist ebenso gewiß.
mehr noch, die chaoszeit ist auch die zeit der geschenke. fetzen, die sich manifestieren. plötzlich sind ganz andere, ganz neue möglichkeiten eröffnet. dinge, die sich vorher kaum denken lassen, also auch nicht planen. und tief innere zusammenhänge, die letztendlich nur mich etwas angehen.

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