am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

die träume kommen wieder, blutrot.
heute wohnte in dem haus, in dem auch ich wohnte, ein mensch, so schwer, daß keine bewegung mehr möglich war. eine frau wie ein berg. tief im keller schlachtete sie ihr essen. riesige fleischhaufen, häute und därme. das haus fing an, langsam von unten zu verkommen. alles war glitschig, verrottet und stank. ich dachte, ich müsse das melden, zur polizei gehen. als ginge es um einen mord. dabei war es nur ein pferd, diesmal. füße und fell lagen in einer schubkarre, mehr habe ich nicht sehen können. oder wollen.
gestern hingegen war krieg, was sonst.

zum thema klimawandel

„wie gehts dir? fragt ein planet die erde. nicht gut, sagt die erde. ich hab homo sapiens. ach, das hatte ich auch schon, sagt der andere planet. das geht vorbei.“
salamandra

(in dem fall: tagebuchlesen lohnt sich.)

kdd

kriminaldauerdienst ist ein selten dämlicher titel für eine mehr als gelungene deutsche krimiserie. die beste seit langem. ein klein wenig themenüberladen vielleicht und ein bißchen zu kamerafahrig, aber das ist ja gerade in. ansonsten kommt kdd gänzlich unZDF daher. und total berlin natürlich!

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