schreiben ist einfach, reden ist schwer.
engl
hatschi!
dr. engel und der rotz des todes.
ungeheuer
die mir vollkommen fremde neue zahnärztin hat sich bei der intensiven bearbeitung meines siebeners unten links sehr deutlich auf meine rechte brust zunächst gelehnt und dann quasi gestützt. anders kann ich es nicht sagen. jetzt weiß ich nicht recht, ob ich das 1. einem mann hätte durchgehen lassen und 2. ihr noch einmal durchgehen lassen sollte.
um mißverständnissen vorzubeugen, nein, angenehm war das nicht. eher beengend, in einer lage, die mir ohnehin nicht ganz geheuer ist. schon der typ, damals, der meinen brustkorb – immerhin! – als ablage für sein instrumentarium benutzt hat, war mir irgendwie nicht besonders sympathisch.
dieser berufsstand ist und bleibt mir ein rätsel.
nachlese?
wenig los hier heute, ich weiß, trotz des plötzlich und gänzlich unerwartetem besucherandrangs. ;-)
das hiesige schweigen liegt weniger an der gestrigen lesung, die ganz außerordentlich schön gewesen ist, als vielmehr an dem termin morgen um 14.30h, der sich der reparatur eines strategisch wichtigen backenzahnes widmen wird, und mir dann doch nicht unwesentlich mehr lampenfieber abverlangt als eben der gestrige abend. muß ich zugeben.
eine grundsolide zusammenfassung der bisher veröffentlichten beiträge zur gestrigen abendgestaltung findet sich ausgerechnet in der netzecke, die sich als wirr bezeichnet. dazu sei noch hingewiesen auf diese impression, zu der ich dann vielleicht irgendwann einmal etwas sagen kann. wenn ich mich traue. vielleicht aber auch nicht. (macht mich aber furchtsam gespannt auf die für morgen angekündigten aufnahmen.)
(nachtrag: vielleicht hätte ich hier besser ‚gestrig‘ getitelt? ;-)
throwing bones
leben und lesen in berlin, heute im ‚lass uns freunde bleiben‘.
hilfe!
anruf aus spanien, wo es nachts kalt ist, tagsüber aber warm genug, die jacke offen zu tragen. zumindest wenn die sonne scheint. das sind so die momente, in denen ich an meiner entscheidung für berlin zweifle. besonders, wenn ich kurz davon noch unterwegs war, etwas zu tun, was ich noch nie im leben getan habe. fahrradfahren auf glatten eisflächen im dunkeln. etwas, was ich nicht noch einmal haben möchte. aber vermutlich gleich morgen wieder, hilft ja nix.

